Let's rock | Die Top 5 aus meiner Weihnachts-Playlist

19.12.2017


Wenn es draussen regnet, anstatt zu schneien. Wenn die Kinder darum streiten, wer heute das Advendkalender-Säckchen öffnen darf, anstatt Hand in Hand durchs Haus zu hüpfen. Wenn die Kekse im Ofen verdächtig verbrannt riechen, anstatt nach Vanille zu duften. Und wenn meine Augenringe nicht mal im schmeichelndsten Lichterketten-Licht zu übersehen sind. Dann, ja dann, dann ist es Zeit für meine Xmas-Playlist! Liebevoll in den letzten Jahren von mir zusammen gestellt und immer mit der einen Mission in unseren Ohren: Weihnachtsstimmung verbreiten. Und das kann sie verdammt gut! Bitteschön und hier sind meine Top 5 daraus:



Und was sind eure musikalischen Weihnachtsknaller?

Der Klassiker | Vollkorn-Vanillekipferl à la Mama

17.12.2017


Immer wenn ich an Weihnachten denke, ganz egal zu welcher Jahreszeit das passiert, macht mein Hirn etwas ziemlich lustiges: es lässt mir sofort einen ganz bestimmten Geruch in die Nase steigen. Nö, kein Lebkuchen, keine Tannenzweige, kein Räucherkegel-Duft. Ich rieche Vanillekipferl. Und zwar die meiner Mama. Weil die so lecker sind und weil ich es schon als Kind geliebt habe, die Dinger in der großen Schüssel mit viel Zucker hin und her zu wälzen und mich dabei insgeheim riesig darüber freuen, wenn eines mal zu Bruch ging. Ausschussware war nämlich zum Verzehr freigegeben. Diese schönen Momente sind zwar schon ziemlich lange her, den Geruch unseres Hauses gemixt mit den herrlichen Vanillekipferl, an den kann ich mich aber noch genau erinnern. Plus das Chaos, das dabei in unserer viel zu kleinen Küche entstand. Und an meine Brüder, die immer mal wieder vorbei huschten um sich ein Keks zu ergattern. Und mein Papa natürlich auch. Und an meine Mama, die Keksdose mit Leibeskräften verteidigte. Ich weiß noch genau, wie sie aussah - sie war weiß, und hatte viele kleine, rote Herzchen drauf. 

Seither hab ich mich durch ziemlich viele Vanillekipferl gegessen. Große, kleine, helle, dunkle, perfekt geformte, etwas aus der Form geratene. Ja - sogar Vanillescheiben waren mal dabei (da dachte jemand, so würde es schneller gehen). Richtig schmecken, tun mir aber nur jene, die ich schon mit meiner Mama gebacken habe und seither auch hier in keiner Weihnachtszeit fehlen dürfen. Das Rezept dazu findet ihr weiter unten. Und wer weiß -  vielleicht kreiert ihr euch ja eine ganz eigene Erinnerung dazu. 


Vollkorn-Vanillekipferl à la Mama

Zutaten:
700 g Dinkel-Mehl
250 g Nüsse (Haselnüsse oder Mandeln)
175 g Zucker
1 Prise Salz
500 g Butter
5 Eigelb

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verarbeiten, 2 h kühl rasten lassen. Anschließend die Kipferl formen, bei 180 Grad Umluft ca. 8-10 Minuten backen. Bei der Backzeit ist es wirklich von Ofen zu Ofen verschieden - einfach mal ne Testrunde mit nur wenigen Kipferl am Blech drehen. Anschließend in Staub- Vanillezucker-Gemisch wälzen oder damit dick bestreuen. 

Baby's Beikost | Die Tipps einer Expertin

14.12.2017


Augenringe verbinden. Klingt lustig - trifft unter uns Mamas doch trotzdem irgendwie zu. Zwischen mir und der Diätologin Susanne Dirisamer war das definitiv so: kennen gelernt hab ich sie über meinen Mann, kurzerhand beschloss ich, mich von ihr Ernährungs-technisch etwas beraten zu lassen und da saßen wir dann schließlich bei Kaffee, blickten uns in unsere Schatten-untermalten Augen und klagten uns unser Leid über lange Nächte und andere Wehwehchen. Ganz nebenbei erklärte mir Susanne - schnunkelnd mit ihrem Sohnemann im Arm - alles über eine ausgewogene Ernährung als Mama und wie ich das im Alltag hinbekommen würde. Dazu aber ein andermal mehr. 

Denn heute ist Susanne bei uns, um uns fünf Do's und Dont's zum Thema Beikost zu erklären. Mir hat sie das bereits vor ein paar Wochen. Da kam sie bepackt mit jede Menge Gemüse und ihrem kleinen, gut aussehenden Assistenten und mischte unsere Küche ordentlich auf. Herrlich war das! Und das tollste: wir machten uns aus, dass sie zukünftig viel öfter für euch interessante Beiträge zum Thema Ernährung schreibt. Solltet ihr also spezielle Wünsche haben, hinterlasst eure Anregungen einfach in einem Kommentar. Und nun: Herzlich Willkommen liebe Susanne, schön, dass du hier bist!


Wie Anna ja schon erwähnte, verbinden uns neben unserer Liebe zum Kochen und unserer Vorliebe für hochwertige Lebensmittel vor allem unsere fast gleichaltrigen Söhne. Genauso wie die Höhen und Tiefen des Mutter-Seins. Da tut es gut, sich mit jemandem auszutauschen, den Themen wie Schlafen (oder Nicht-Schlafen), Stillen und Zeit für einen selber zu finden ebenso beschäftigen wie mich. So auch das Thema Beikost. Als Diätologin befasse ich mich von Berufswegen mit Ernährung. Spätestens seit mein kleiner Sohnemann ins Beikost-Alter gekommen ist, beschäftigt mich seine Ernährung ganz besonders. Und es gibt viel zu diesem Thema zu sagen! Ich fasse für euch an dieser Stelle mal die wichtigsten Do’s und Don’ts zusammen.


Was bedeutet Beikost überhaupt? 
Zur Beikost zählen prinzipiell alle Lebensmittel und Flüssigkeiten außer Muttermilch und Flaschennahrung, die das Baby während des ersten Lebensjahres bekommt. Also Löffelkost, Fingerfood und Getränke. Empfehlenswert ist es, nach dem 4. Lebensmonat mit dem Essen zu beginnen. Aber kein Stress, wenn eure Zwerge nicht gleich hellauf begeistert sind. Beikost essen will gelernt sein. Immerhin soll die Zunge plötzlich alles nach hinten schieben und nicht nach vorne Drücken (ja, ein völlig neuer Mechanismus). Und dann schmeckt das Zeug auch noch völlig ungewohnt!

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Manche Kids brauchen eben länger! Als Ernährungsexpertin wollte ich bei meinem Wonneproppen natürlich alles richtigmachen und habe mir selber mächtig Druck gemacht. Nur mein Kleiner spielte bei meinem Vorzeigeprojekt so gar nicht mit. Er war mit 5 Monaten einfach noch nicht so weit. Ich ließ mich nicht entmutigen und versuchte es weiter. Jetzt, mit 11 Monaten, zeigt er schon mehr Begeisterung, aber so richtig ist der Funke noch nicht übergesprungen. Aber das kommt noch, bestimmt.

Die schlechte Nachricht: Es gibt kein Patentrezept dafür, wie die Beikost am besten beim Nachwuchs ankommt. Die gute: Ein paar Do’s and Dont’s, die den Kleinen den Start erleichtern, gibt es aber doch. Und die gehen so:


Do‘s

1. Viele Babys haben eine prinzipielle Abneigung gegen neues und unbekanntes Essen. Deshalb müssen neue Lebensmittel im Durchschnitt 10 bis 16 Mal angeboten werden, bevor die Kleinen auf den Geschmack kommen.

2. Ab dem 6. Lebensmonat brauchen die Kids Eisen- und Zinkquellen. Zu empfehlen sind Rind-, Kalb- und Schweinefleisch, Getreide, Hülsenfrüchte und Hühnereier.

3. Ab dem 10. Lebensmonat sollte der Nachwuchs regelmäßig trinken. Wasser ist ideal, auch Früchtetees eigenen sich. Kräutertees sollten jedoch gemieden werden, da viele Kräuter wie Medikamente wirken können.

4. Über den Tag verteilt sind 3 Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten empfehlenswert. Damit das Baby genug Energie bekommt, sollten bei den 3 Haupt(brei)mahlzeiten immer 1-2 TL hochwertiges Öl dabei sein. Dafür eignen sich Oliven-, Raps-, Lein-, Walnuss- oder Weizenkeimöl.

5. Kuhmilch kann 1x/Tag in kleinen Mengen für die Zubereitung eines Milch-Getreide-Breis verwendet werden. Sie sollte aber im 1. Lebensjahr auf keinen Fall als Trinkmilch gegeben werden! Statt Kuhmilch bieten sich auch Joghurt oder Buttermilch an.


Don‘ts

1. Baby’s Geschmackssinn unterscheidet sich von dem eines Erwachsenen. Beikost darf daher nicht nach eigenen Vorstellungen abgeschmeckt werden. Das könnte einen negativen Einfluss auf die Geschmacksentwicklung haben!

2. Nicht entmutigen lassen, wenn der Brei nicht gegessen wird. Einfach immer wieder anbieten und die Sorten variieren. Es schmeckt ja auch plötzlich alles anders.

3. Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Empfohlen werden weniger Pute oder Huhn, dafür mehr Kalb-, Rind-, Schwein- und Lammfleisch. Da steckt einfach mehr Eisen drin.

4. Finger weg von Honig, Salz, Zucker, verarbeitete Fleischwaren (z.B. Schinken, Speck), scharfen Gewürzen und rohen Speisen – vor allem bei Ei, Fisch und Fleisch. Auch ganze und grob gehackte Nüsse und Erdnüsse sollte man meiden – es besteht Erstickungsgefahr!

5. Nicht täglich Fleisch servieren. Ideal sind 2-3x/Woche (frisches) Fleisch, 1x/Woche heimischen Fisch und Hülsenfrüchte! Achtung: Die Fleischmenge in den Gläschen ist meist sehr gering, daher sollte man bis zu 5 fleischhaltige (Menü-)Gläschen pro Woche geben. Dann müsst ihr euch keine Sorgen machen, dass euer Schatz zu wenig Eisen mit der Nahrung aufnimmt.


Zu guter Letzt noch das 1x1 der B(r)eiküche:

Pikanter Brei:

100 g Gemüse

+ 50 g Kartoffel/ Süßkartoffel oder 20 g Flocken/Grieß/Nudeln

(+ 30 g Fleisch/Fisch oder 1 Ei oder 85 g Hülsenfrüchte)

+ 10 g Öl

Milch-Getreide-Brei:

100 – 200 ml Kuhmilch

+10-20 g Flocken/Grieß

(+ 50 – 100 g Obst)

Noch Fragen? Bitte nur her damit. Ich wünsche euch viel Spaß und Freude in der Breizeit.

Alles Liebe,
Susi

Editors Letter | Von Höhen und Tiefen 2017 und meinem Vorhaben 2018

11.12.2017


Gefühlt standen hier so etwa 100 Satzanfänge. Immer wieder fing ich von vorne an. Denn welche großen Worte beschreiben das, was ich in den vergangenen Monate fühlte? Glück und Verzweiflung. Energie und völlige Leere. Motivation und dann am Ende doch wieder keine Lust. 

Eine Achterbahn der Gefühle trifft es wohl am besten, wie ich 2017 für mich beschreiben würde: Da war die Freude über eine Schwangerschaft, die Sorge um das gebrochene Bein, der Start ins Jahr mit Bauchgrippe und Stirnhöhlenentzündung gleichzeitig. Und das gerade in dem Urlaub, der mir neue Kraft hätte geben sollen. Es kam die Geburt, die absolut nicht so verlief wie ich es mir gewünscht hätte, aber am Ende mit einem weiteren Kaiserschnitt doch bewirkte, dass ich mit meinem 1. Kaiserschnitt Frieden schließen konnte. Unser kleines Baby, der finale Schokopunkt auf unserer Familien-Torte. Er machte uns von einem Tag auf den anderen so unendlich glücklich und dankbar. Brachte uns aber gleichzeitig an unsere Grenzen. An die Grenzen unser Müdigkeit, unserer Nerven. Ließ mich mein Leben als Mama in Frage stellen. Brachte alle meine Bahnen völlig aus dem Gleichgewicht. Ich fühlte das erste Mal, wie ich mich verlor. War überfordert. Der Sommer war heiß, der Sommer war anstrengend. Mit drei Kindern. Drei Kinder zwischen mir und meinem Mann, was es manchmal schwer machte, seine Hand fassen zu können. Der Herbst, so schön. Endlich wieder frische Luft, wärmende Sonnenstrahlen. Wenig Schlaf. Der Winter. Viele Erinnerungen an den letzten Advent. Und an den vorletzten. Dankbar darüber, dass alles gut ausging. Dass wir leben, dass wir gesund sind, dass mein Mama lebt, dass ich eine so wunderbare Familie habe. So wunderbare Kinder. Aber auch noch heute: müde. Manchmal maßlos überfordert. Und manchmal, nein - eigentlich ganz oft - muss ich zu mir selbst richtig laut sein, um mich hören zu können.

Im Wissen, dass all dies noch eine Weile so bleibt, bin ich dennoch erfüllt von Dankbarkeit. Und nicht zuletzt auch deshalb, weil ich mir hier - mit euch allen, meine lieben, treuen Leser - eine Plattform schaffen konnte, die es mir erlaubt, kreativ zu sein, mich selbst zu hören, zu inspirieren. Mal andere Themen zu haben, als Wäscheberge, schmutzige Fensterscheiben, Rotznasen und das leidige Schlaf-Thema. Doch dennoch musste ich feststellen, dass ich gereift bin, was all dies hier betrifft. Und dass dies vermutlich daran liegt, dass ich die wenige Zeit die ich für mich besitze, sehr bewusst ausgeben möchte. 

Doch ist man nicht laut auf den Social-Media-Kanälen, verschwindet man schnell von der Bildfläche. Und so sehr ich mich immer wieder bemühe, laut zu sein, eine Regelmäßigkeit kann sich für mich als 3-fach-Mama unmöglich einstellen. So dachte ich nach - wie es denn in meinem Tempo weiter ginge, ohne vom Schirm zu verschwinden. Die Antwort für mich war, einen Fokus zu setzen. Und dieser Fokus, gebührt einzig und alleine A Pinch of Style. Mein Tagebuch, mein Interieur-Buch, mein Kochbuch, mein Inspirations-Buch. Hier gibt es keine Algorithmen, niemanden der bestimmt, was von meinen Lesern gesehen wird, und was nicht. Hier gibt es nur eine Frau, eine leidenschaftliche Heimwerkerin und Fotografin, eine Autorin, eine Mama, eine sehr müde Mama, eine sehr ehrliche Mama. Eine, die gerne kocht und bäckt. Eine, die lieber isst, bevor sie es fotografiert. Und wenn es gut war, für euch nochmal kocht und bäckt. Hier gibt es nur mich und euch. Euch, die auch ohne Instagram, Facebook, Pinterest & Co zu mir finden. Und dafür danke ich euch von ganzem Herzen. Für 2018 ist mein Ziel, hier eine Community zu schaffen, die auch besteht, ohne dass ich täglich hunderte von Herzen auf Instagram verteilen muss. 2018 wird es hier wieder lauter, und das wird heißen, dass es auf meinen Kanälen wohl etwas leiser wird. Nein, eigentlich leiser bleibt. Denn in der Zeit, wo ich dort leise bin, wechsle ich gerade Windeln, koche Spaghetti mit Butter und Salz, streiche Wände, flechte Zöpfe, repariere Matchbox-Autos, halte Hände und versuche neben all dem, mich nicht selbst zu verlieren. 

Ich freue mich auf 2018 mit euch. Und freue mich, wenn ihr hier mit mir auch ein kleines bisschen laut sein könnt. 


Ich danke euch für eure lieben Kommentare, für eure lieben Nachrichten. Und der Nachsicht, dass ich nicht immer antworte. 
Ich danke meinen Mann, der uns hier mit so wunderschönen Bildern versorgt und ständig an meinen fotografischen Fähigkeiten feilt.
Ich danke meiner Mama, die mich auf jeden Tipp- und Rechtschreib-Fehler aufmerksam macht und vermutlich meine wohl treueste Leserin ist. 
Ich danke meinen Kooperations-Partnern, die es möglich machen, meine Leidenschaft meine Arbeit nennen zu dürfen.
Und nicht zuletzt danke ich drei wunderbaren Kindern - die, wenn sie mal (viel, viel) älter sind, und all dies hier lesen können, verstehen werden, dass ein Blog, kein Block ist und warum Mama Plastik-Barbies und bunte Quietsche-Enten verschwinden lässt, wenn sie die Kamera auspackt. 
Zitat meiner Tochter: "Mama darf ich das essen oder brauchst du das für deinen Block?"

Zarte Kränze binden | DIY-Profi Ann-Kathrin Stade zeigt wie es geht

29.11.2017


Vor ein paar Wochen bekam ich eine Mail von der lieben Anna, ob ich nicht Lust auf einen Gastbeitrag bei ihr hätte. Na klar hatte ich Lust! Liebe ich doch ihren Stil und ihren Geschmack sehr.
Nur über was wollte ich schreiben? Oder besser gesagt was wollte ich zeigen? Die Ideen sprudelten, doch irgendwie war mir keine gut genug. Eher ein DIY oder doch etwas über Architektur und Interior?

Wie so oft, ergab sich das Thema dann doch ganz wie von selbst. Denn ich geriet unter Zeitdruck und zwar mit meiner Weihnachtsdeko. Eine Woche Spontanurlaub bei meinen Eltern + Kids krank + Shoperöffnung hatten zur Folge, dass ich mich mit meiner diesjährigen Dekoration für den Dezember noch gar nicht auseinander gesetzt habe. Jetzt also flott. 


Da ich es schlicht mag, war klar, dass ich unser Heim auch dieses Jahr wieder nur dezent schmücken werde. Ein paar feine, kleine, ausgewählte Stücke. Wie etwa meine alten Glaskugeln, welche ich immer an unserer putzbündige Vorhangschiene befestige, sodass sie vor dem Fenster baumeln. Oder meine kleinen Kränze aus silbernen Glöckchen. Und natürlich Grün! Oh und Kerzen. Diese haben wir übrigens dieses Jahr selber gemacht. Ganz simpel aus Bienenwachsplatten, eines der naturbelassenen Materialien aus meinem Shop. 

Perfekt für kleine und vor allem ungeduldige Bastler. Neben Kerzen sind meine mit Abstand liebsten Gestaltungselemente grüne Zweige. Zack und schon war mein DIY für Annas Blog fertig. Also im Kopf.


Das schöne an diesem Tutorial ist, dass ihr solche feinen Kränze unglaublich universell einsetzen könnt. Ob im Fenster, an der Wand oder als i-Tüpferl auf den Weihnachtsgeschenken. Na und Material braucht ihr auch nicht viel. Ein paar grüne Zweige nach Wahl, feinen Draht zum Binden und Drahtringe in unterschiedlichen Größen. Ich habe natürlich meine weißen Varianten aus dem Shop verwendet, doch ihr bekommt solche Ringe auch in den meisten Blumengeschäften oder ihr macht ihn euch aus dickem Draht einfach selber. Funktioniert auch ganz prima.

Damit die Kränze später auch wirklich zart werden, verwende ich immer eine Mischung aus unterschiedlichem Grün. Ein paar Tannenzweige dürfen an Weihnachten natürlich nicht fehlen. Kombiniert mit Mistelzweigen und Eukalyptus gibt es ein ganz wundervolles Bild.



Zwar habe ich beim Binden von Kränzen meist ein bestimmtes Bild im Kopf, doch in der Regel wird es am Ende doch anders. Das liegt wohl daran, dass ich kein Profi bin und jeder Ast anders ist, aber auch weil ich mich einfach gerne treiben lasse. Also am Besten ihr beginnt einfach und probiert aus. Als Anregung hier meine 4 Ergebnisse:


Begonnen habe ich mit einem Gesteck für unsere beiden großen Terrassentüren im Eingangsbereich. Da dieser Bereich nahtlos in den Essbereich über geht, wollte ich etwas gemütliches. Was würde sich also besser dafür eignen als Kerzen mit ein zu arbeiten?!
   


Weiter ging es mit einer klitzekleinen Variante, welche sich besonders gut für Weihnachtspäckchen eignet. Aber auch in Kombination mit einem größeren Kranz macht sich dieser ganz wunderbar an der Wand oder im Fenster. Meiner war übrigens in knapp 3 Minuten fertig.


Da ein Mistelzweig an Weihnachten definitiv nicht fehlen darf, hier meine Interpretation für dieses Jahr.

Fotos: Ann-Kathrin Stade

Aus dem Rest hab ich noch einen klassischen Eukalypthuskranz gebunden. Schön getrocknet kann dieser noch lange bis ins neue Jahr hängen bleiben. Noch ein Tipp zum Trocknen von Kränzen. Am schönsten trocknen sie in der Horizontalen, sprich liegend. Da ich aber meistens nicht so lange warten will, drehe ich meine Kränze einfach alle paar Tage. So trocknen sie schön gleichmäßig.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Adventszeit und viele kreative Nachmittage.

Liebste Grüße, Ann-Kathrin


Mehr tolle Ideen von Ann-Kathrin findet ihr auf ihrem Blog rockmyday.com

Spritzgebäck | Meine Lieblings-Kekse

28.11.2017


Wie sagt man so schön? Lasset die Spiele beginnen! In diesem Fall nicht die Spiele, sondern das große Kekse backen. Hab ich mich darauf gefreut! Und so befülle ich schön fleißig Woche für Woche ne Keksdose mehr und lass euch selbstverständlich an meinen Lieblings-Rezepten teilhaben. Beginnen mussten wir natürlich mit dem obligatorischen Lebkuchen. Mit viel bunter Zuckerglasur und noch mehr bunten Streuseln. Zugegeben kaufe ich den Teig dazu schon seit Jahren bei einem Bio-Bäcker hier in der Gegend. Besser kann man den Teig nämlich einfach nicht machen - und schneller als gekauft geht es nun mal auch nicht. 

Aber den Teig für meine Lieblings-Kekse, der ist natürlich selbst gemacht. Geht ja auch super-schnell und ganz einfach. Das Rezept dazu teile ich hier heute gerne mit euch. Et voilà:


Spritzgebäck

Zutaten:
140 g Butter
140 g Staubzucker
1 Pkg Vanillezucker
2 Stück Eier
2 EL Rum
Saft einer halben Zitrone
270 g Mehl
Marmelade (ich habe Preiselbeermarmelade gewählt und fein püriert)
Schokolade für die Glasur

Zubereitung:
Rohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Zimmerwarme Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eier einrühren. Rum und Zitronensaft hinzufügen. Mehl untermischen.

Masse in einen Spritzsack mit Sterntülle (ca. Größe 7-8) füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech Stangerl, Kipferl und Busserl dressieren. Etwa 7 Minuten backen, auskühlen lassen und anschließend jeweils zwei Kekse mit Marmelade zusammen setzen. Anschließend mit Schokolade glasieren. 

Ich habe übrigens die doppelte Menge Teig gemacht und die Hälfte mit etwas geschmolzener Schokolade verrührt. Und nun: viel Spass beim backen (und naschen). 

Wenn ihr möchtet, kann ich in den kommenden Wochen noch so einige leckere Rezepte mit euch teilen. Wollt ihr? Und hat von euch vielleicht auch jemand DAS Rezept, das ich unbedingt probieren muss. Ich oute mich hiermit nämlich ganz offiziell als Weihnachtskeks-Süchtige. Ihr auch?

Editors Picks | Meine Lieblinge für den Advent

23.11.2017

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8


Oh Advent, du schöner Advent. Wie sehr freue ich mich, dass du bald wieder da bist. Denn wir zwei haben noch ein Hühnchen miteinander zu rupfen, richtig? So ganz im Reinen gingen wir im letzten Jahr ja nicht auseinander. Denn ich war sauer auf dich, und du vermutlich auch auf mich. Ich wollte dich verbannen, als ich da saß, mit Babybauch und gebrochenen Fuß. Ich schimpfte über dich, schmiss deine Dekoration das ein oder andere mal durchs Wohnzimmer, vor lauter Frust. Aber weißt du, lieber Advent, ich war nicht sauer auf dich - ich war sauer über die Tatsache, dass es anders werden würde, als ich es mir gewünscht habe. Dass ich dich nicht so genießen kann wie sonst. Dass ich dich nicht feiern kann, wie du es eigentlich verdient hättest. Und so zog ich mich in mein Schneckenhaus zurück und versteckte meine Enttäuschung hinter einem großen Berg aus Wut und Groll gegen dich. Doch eigentlich, du lieber Advent, liebe ich dich! Ich liebe dein Glitzern, dein Zauber, deine Art, wie du jeden Tag so besonders machst. Ich liebe das Kribbeln, das ich seit meiner Kindheit fühle und es auch in meinen Kindern entdecke. 

In diesem Jahr, lieber Advent - in diesem Jahr fühle ich dich. Egal was kommt - und ich sage dir, es kommt nichts (!!!). Wir werde dich feiern, dich genießen und dich schmücken. Mit leuchtenden Sternen, mit klingenden Girlanden, mit gutem Tee und leckeren Keksen. Die Kinder werden jeden Tag ein Säckchen öffnen, und dabei den Zauber noch ein bisschen mehr fühlen. Wir werden eine Kerze entzünden, Lieder singen und uns an hübschen Kleinigkeiten erfreuen. Wir werden Körbe füllen, für die, die es nicht so gut haben und wir werden dankbar sein - dankbar, dass wir zusammen sind. Dass ich wieder laufen kann, dass meine Mama wieder gesund ist, dass meine Kinder auf der Welt sind, dass wir hier zusammen sitzen dürfen, vor warmen Kaminfeuer und uns auf das freuen können, was in den 24 zauberhaftesten Tagen des Jahrs passieren wird. 

Tarnen und täuschen | Die versteckte Türe in unserem Schlafzimmer

14.11.2017


Vor ein paar Tagen nutzte ich meine Instagram-Stories, um die Frage in den Raum zu schmeißen, welche Beiträge euch denn zukünftig so interessieren würden. Was mich genau dazu bewegte, erzähl ich euch in den nächsten Tagen. 248 Antworten später, war mein Redaktions-Plan für die nächste Zeit  ziemlich gut verplant. Danke dafür! Ein viel gewünschter Punkt war das Schlafzimmer und die Frage: welcher Raum-Tausch ist denn da eigentlich heimlich, still und leise passiert? Aufmerksamen Lesern (Hallo ihr, schön dass ihr da seid!) ist im Sommer nämlich nicht entgangen, dass da plötzlich etwas anders war. Tatsächlich hatte ich eines Tages die Idee, Schlafzimmer und Jungszimmer zu tauschen. Denn im Schlafzimmer war irgendwie nicht ausreichend Platz für Bett, Gitterbett und Kleiderschrank. Und die große Terrassen-Tür würde sich in einem Kinderzimmer doch auch sehr gut machen. Mit diesen zwei Argumenten tänzelte ich um meinen Mann und der war - zu meiner großen Verwunderung - gleich voll dabei. Noch am selben Tag packte ich die Kids ein und verbrachte den Nachmittag mit ihnen am Spielplatz. Mein lieber Mann werkte währenddessen fröhlich dahin. Ziemlich cool, was? Aber zu Beruhigung aller Damen, die mit Umstell-Aktionen bei ihren Männern oft auf Granit beißen: Das tu ich auch! Oft genug! Außer die Ideen haben tatsächlich Sinn und entstehen nicht "nur" aus der Leidenschaft, wieder mal etwas verändern zu wollen. 


Zurück zum Schlafzimmer: Das beherbergt nun schön geräumig all unsere Klamotten, unser großes Bett (dazu könnt ihr hier übrigens mehr lesen) und Joels Gitterbett. Das Schlafzimmer war ursprünglich mal zweigeteilt - es war ein kleines Kinderzimmer und ein kleiner Schrankraum, der vom ehemaligen Schlafzimmer zu begehen war. Als der Platz für die Kinder gebraucht wurde, wurde erstmal provisorisch durchgebrochen (so sah es für kurze Zeit aus) und dann irgendwann die gesamte Wand entfernt. Ne staubige Sache, die sich auf alle Fälle bezahlt machte. 

Die Türe, die Durchgang zwischen damaligen Schrankraum und Schlafzimmer war, wollten wir nicht gänzlich verbauen. Denn irgendwann, irgendwann, irgendwann, irgendwann (niemals!) ziehen die Kinder ja auch mal aus, und dann haben wir einen großen Schrankraum und ein großes Schlafzimmer mit einer Tür verbunden. Bis dieser Tag gekommen ist, verbaute Peter den Durchgang mit einer Seekieferwand von der anderen Seite (auch hier gut zu sehen). Zwecks Lärmdämmung wurden von der Schlafzimmer-Seite nochmal zwei dicke Holzplatten angebracht. Kaschiert habe ich das Provisorium mit der Lines-Tapete* von Ferm Living in Off-White. Seitdem ich dieses Video gesehen habe, wuppe ich das mittlerweile sogar ganz alleine. 

Na, was sagt ihr? Habt ihr auch so ein verstecktes Provisorium in eurem Zuhause? Wie kaschiert ihr denn immer so? Alle Verlinkungen zu den weiteren Produkten in unserem Schlafzimmer findet ihr übrigens am Ende des Posts. 


Tapete von Ferm Living* | Lampe von Ikea | Bettwäsche von H&M Home | Bettlaken von Etsy | Kinderbettwäsche von Taska* (leider nur noch in blau erhältlich, da das Label nicht mehr produziert) | Gardinen von H&M Home | Hocker von Greengate


{*dieses Produkt wurde uns kostenfrei zur Verfügung gestellt}

Wohnen | Drei Lichtstimmungen mit der SceneSwitch von Philips - mein Erfahrungsbericht

10.11.2017

| Dieser Beitrag enthält Werbung |

Ich mag den Beginn der kalten Jahreszeit unheimlich. Man kann es sich wieder richtig gemütlich machen, draussen wartet nicht ein Garten der ständig gepflegt werden muss und das Knistern des Kaminfeuers hat auch seinen Zauber. Nur eine Sache, auf die könnte ich verzichten: die Stunden mit Tageslicht sind sehr begrenzt. Doch ich verfolge seit ein paar Jahren immer mehr den Ansatz: anstatt sich über Tatsachen zu beschweren, muss man sich damit anfreunden und das Beste daraus machen. So war also mein erster Weg die Apotheke, wo ich mich mit einer Großpackung Vitamin D eindeckte. Relativ zeitgleich flatterte ein Mail in mein Postfach, welches Punkt Zwei auf meiner To-Do-Liste (die richtige, angenehme Beleuchtung) erledigte. Es war von Philips, ob ich nicht Lust hätte zusammen zu arbeiten und im Zuge dessen die SceneSwitch LED Lampe zu testen und meinen Lesern zu zeigen. Na aber Hallo? Und wie ich die hatte! 



Und so funktioniert die SceneSwitch von Philips.
Das ist absolut simpel: Durch mehrmaliges Betätigen des Schalters können drei unterschiedliche Lichtstimmungen gewählt werden. So drückte ich zweimal auf den Schalter, als meine Freundin Katharina mit ihren Mädels nachmittags auf Kaffee und Kuchen zu uns kam und es draussen schon dämmerte. Die SceneSwitch wurde somit auf 40% Helligkeit eingestellt und zauberte ein gemütliches, warmes Licht. Fast wie Kerzenschein.

Nachdem sich unser Besuch verabschiedete, sauste ich schnell in die Küche und kochte unser Lieblings-Abendessen: Spaghetti! Hierfür wählte ich die Einstellung mit 100% Helligkeit. Immerhin möchte Olivia ihre Sauce immer akribisch genau auf eventuell vorhandene Zwiebeln untersuchen - als würde ich die ihr einfach unterjubeln wollen. Also bitte. Niemals. (Erwischt!)



Hach, und wenn ich mir das Bild da oben so ansehe, freue ich mich schon jetzt wieder auf heute Abend. Dann, wenn ich die dritte Lichtstufe wählen kann. Dann, wenn 10% Helligkeit das Spielzeug-Chaos um mich, die Tomatensauce-Flecken auf dem Teppich und die Wäsche-Körbe hinter mir einfach so gekonnt ausblendet. Stattdessen nur Kaminfeuer-Knistern, das Schnarchen meines Mannes auf dem Sofa und warmer Tee. Und im besten Fall eine ganze Stunde, in der ich nicht gebraucht werde. Und früh morgens, wenn ich mit Joel dann aufstehe, wo andere noch lange schlafen, drücke ich nur einmal auf den Schalter und bekomme wieder 10% Helligkeit - denn dank der integrierten Memory-Funktion, bleibt die zuletzt gewählte Einstellung auch dann programmiert, wenn das Licht längerfristig ausgeschaltet bleibt. 


Und so sieht sie aus. 
Verdammt gut sieht sie aus, finde ich. Ganz neu in der SceneSwitch Familie, ist die Filament SceneSwitch. Die Funktionalität ist hier die gleiche, nur hat sie den tollen Retro-Look. Sie sieht aus wie eine der ganz alten Glühlampen, doch sie ist energiesparend wie eine LED und hat die selben drei Lichtstufen wie alle anderen SceneSwitch. 

Wer jetzt noch Fragen hat und sich die ganze Sache noch nicht so recht vorstellen kann, sollte heute mal auf Instagram schauen - dort zeige ich euch die Bedienung nochmal in den Stories. 

{Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Philips}

Latest Instagrams

© A Pinch of Style. Design by FCD.