Das Leben | #myfuckingbrokenlegdiary Open-End

30.01.2017



In meiner Laufbahn als Mama dachte ich schon unzählige male, endgültig an meine Grenzen gestossen zu sein sie. Ich war überzeugt: ich. kann. nicht. mehr. Die erste Schwangerschaft und die Müdigkeit die mich in den ersten Wochen überkam. Müder geht es nicht mehr, eindeutig. Ha! Die ersten Wehen - das kann ich nicht aushalten, schlimmer geht es nicht mehr. Ha! Die richtigen Wehen, und damit meine ich die richtig richtigen Wehen. Grenze! Eindeutig! Ha! Mama sein, müde sein, Sorgen fühlen, offene Brustwarzen, Milchstau, Brustentzündung, Baby bekommt Zähne, Baby wird das erste Mal krank, schläft nicht, Baby wird zum Kleinkind, lautes Kleinkind, Kleinkind schreiend am Boden des Supermarkts, Mama wird krank. Jedes mal war ich überzeugt: das hier, das ist meine Grenze und ich hab kein Mini-Häufchen Kraft mehr über. Nein, auf keinen Fall. Doch ich hatte sie. Ich hatte sie für eine weitere Portion Schwangerschafts-Müdigkeit, ich hatte sie für heftige Wehen die mit einem Notkaiserschnitt endeten, ich hatte sie für die nächste Überdosis Hormone, ich hatte sie für zwei schreiende Kinder am Boden des Supermarkts, ich hatte sie in Ehekrisenzeiten und ich hatte sie sogar, als ich um das Leben meiner Mama bangte. Meine Grenze? Ich witterte sie in jeder schwierigen Lebenslage verdächtig nahe. Aber ich stand noch, überschritten habe ich sie also nie.

Als ich mich in der schönen Weihnachtszeit eines Tages mit Kugelbauch und gebrochen Fuß auf dem Sofa wieder fand, war für mich klar: Grenze überschritten, eindeutig. Und heute, lange acht Wochen später, sitze ich hier an einem Text, den ich eigentlich mit "#myfuckingbrokenlegdiary das Ende" betiteln wollte, es aber nicht kann, da es gelogen wäre. Und so sehr ich mich über diese Tatsache ärgern könnte, so sehr ich das Schicksal in den vergangenen Wochen verfluchte, wurde mir in dieser Krisen-Zeit eine Sache klar: die eigenen Grenzen sind kein fest geschnürtes Seil, sie sind nicht mit einem großen Stop-Schild versehen. Nein, viel eher sind die eigenen Grenzen ein dickes Gummiband. Und tatsächlich bekommt man von dem Schicksal nur jene Erfahrungen in die Hände gelegt, die man auch tragen kann. Die manchmal eben so schwer sind, dass man befürchtet, das Gummiband würde
jeden Moment reißen. Aber es reißt nicht.

Wir fallen und stehen wieder auf. Auch wenn dieses Wieder-Aufstehen oft mit Schmerzen verbunden ist - egal ob im Fuß, im Herzen, im Rücken oder sonst wo - Fakt ist: wir stehen. Und nehmen die nächste Herausforderung an.

In diesem Sinne: auf all die großen und kleinen Sorgen, die uns das Leben bereit hält. Auch wenn sie manchmal noch so schwer erscheinen, unsere Grenzen werden sie nie erreichen. Denn die, ja die, die sind unerreichbar.

Shopping | Happy Birthday to me

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Guten Morgen, guten Morgen, seid ihr auch schon alle wach? Ende Jänner is es und da fällt mir ein: bis zu meinem Geburtstag ist nicht mehr weit. Ich bin gerne ein Geburtstagskind und lass mich auch nur zu gerne verwöhnen. Nachdem ich das Geburtstags-Kuchen-backen allerdings immer selbst übernehmen muss, gibt's wie gewohnt ne kleine Liste für die jenigen (zwinker-zwinker) die deshalb ein schlechtes Gewissen haben. Ach nicht so schlimm, ich bin doch tatsächlich käuflich und verzeihe so umso schneller, dass ich mir heuer meine 31 Kerzen selbst in den Kuchen stecken muss.

Ein Kuchen den wir doch mal ganz gemütlich auf dem Sofa verspeisen könnten und dabei könnte ich Freuden strahlend auf den neuen Tisch von By spielplatz blicken. Apropos Kuchen. Und Kaffee. Beides würde sich toll auf und in dem Geschirr von House Doctor machen. Himmle ich ja schon so lange an! Auf Blümchen würde ich verzichten, wenn ich stattdessen diese schöne Blumenampel von Bloomingville auspacken dürfte. Die könnte man doch gleich mit einer schönen Pflanze befüllen und fertig ist das Geburtstags-Grün. Gute Idee, was? Blumig würde ich lieber selber duften: Den Klassiker von Chloé hab ich mir in meiner kinderlosen Zeit immer selbst gegönnt, seither ich mein Hab und Gut aber vermehrt in die Familie stecke, kam es dazu allerdings nicht mehr. Und was ich sonst so brauchen könnte? Brauchen ist das Stichwort - die Leuchte von House Doctor brauch ich nämlich tatsächlich. Genau so wie den Stuhl von Hay. Stühle kann man nie genug besitzen, besagt ne kluge Lebensweisheit. Glaub ich, egal - den will ich, bitte. Die Bücher auf meinem Schreibtisch kippen auch ständig um, die schöne Buchstütze von Ferm Living würde mir da ein wenig zur Hand gehen - das macht mich nämlich ganz irre. Oh und, für die Geburtstags-Fee die ein wenig tiefer in Tasche greifen würde: Stichwort KitchenAid. Jap, da ist nicht mehr hinzuzufügen.

Essen | Tim's Kuchen mit Eierschalen-Knuspereffekt

25.01.2017



Nichts ahnend zeigte ich heute mein Nachmittags-Menü auf Instagram und löste damit ne regelrechte Futterneid-Welle aus. Nachdem ich unzählige Male das Rezept via Nachricht versendete, dachte ich mir, so ein Anti-Nachmittags-Tief-Menü können anscheinend viel mehr gebrauchen und so gibt es das Rezept kurzerhand hier am Blog. Das Lob gebührt allerdings nicht mir, sondern meinem kleinen großen Tim, der den Kuchen (fast) ganz alleine zauberte. Ich assistierte ihm nur indem ich die Zutaten reichte und darauf achtete, dass der Mixer nicht durch die Küche flog. Oh und natürlich um zu verhindern, dass der Teig nur im Bauch, anstatt in der Form landet. Die Eierschalen im Kuchen verkauften wir als Knuspereffekt. 

So, lange Rede kurzer Sinn, hier ist es nun, das Blitz-Rezept zum Schokoglück: 

Zutaten:
- 3 Eier
- 125 ml Öl
- 250 g Zucker
- 1 Pkg. Vanillezucker
- 250 g Mehl
- 1 Pkg. Backpulver
- 3 EL Kakaopulver
- 180 ml Milch
- Staubzucker zum bestreuen

Zubereitung:
Eier, Öl, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver und Kakaopulver mischen und mit der Milch unterrühren. Den sehr flüssigen Teig in eine gefettete Backform geben und bei 170 Grad etwa 50-60 Minuten backen. 



Inspiration | Judith's Zimmer


Immer dann, wen ich mal wieder DIE zündende Idee für eine Problemecke in unserem Zuhause brauche, klicke ich in meiner Favoritenleiste folgenden Namen: Jäll & Tofta. Ja, das Kreativteam aus Berlin - bestehend aus Sina und Jakob - hat es einfach drauf. Sie sind Produktdesigner und Innenraumgestalter. Ihre Spezialität: Stauraum nicht nur praktisch zu gestalten, sondern außerdem auch noch wunderschön aussehen zu lassen. Ne gemütliche Sitzecke inmitten der Schränke? Coolste Idee! 

Und so klickte ich mich eines Abends wieder durch die Website von Jäll & Tofta und entdeckte eines ihrer neuesten Projekte: Judith's Zimmer. "Der Auftrag war, aus einem ehemaligen Kinderzimmer einen gemütlichen und eleganten Raum mit viel Platz für Bücher, Kleider und Persönliches zu schaffen", so die beiden Profis. Eindeutig, gut gelungen!

Alle Shoppingdetails zu den verwendeten Produkten findet ihr am Ende des Posts. 






Rosa Sessel von Muuto | Gelber Beistelltisch von Muuto | Rosa Wandregal (neben Bett) von Muuto | Schwarze Hängeleuchte von Floss | Wandleuchte (neben Bett) von Artemide | Schwarzer Stuhl von Hay | Leinenbettwäsche von Linge Particulier | Bett von Auping Deutschland | Kissenbezug und Sitzbezug in der Schrankaussparung von Kvadrat Textiles | Runder Spiegel von Aytm | Buch von gestalten 

Fotos: Anna Deppe






Wohnen | Neues Sofa, neues Glück

23.01.2017



Und da stand er plötzlich - mein lieber Mann - mit einem neuen Sofa "unterm Arm". Nicht irgendein Sofa, sondern tatsächlich genau das, was ich schon lange bei jedem Ikea-Trip anhimmelte. Weil ich es mir verdient hätte, nach den Torturen in den letzten Wochen. Und weil ich ja jetzt Zeit hätte, jeden Zentimeter ausgiebig zu genießen (jap, ich humple immer noch durch die Gegend). Und natürlich weil wir bald ein Familienmitglied mehr in der Bude haben und deshalb ausreichend Platz zum kuscheln sein sollte. Um ehrlich zu sein, kann ich das Wort "Schonung"schon lange nicht mehr hören, aber das neue, schöne Sofa gestaltet mir genau das, doch um einiges netter. 

Alle Shopping-Details zu den Produkten auf den Bildern findet ihr wie gewohnt am Ende des Posts. Und nun: ab in eine schöne Woche. Happy Monday!




Sofa von Ikea | Tisch von Zuiver | Teppich von Urbanara | Gardinen von H&M Home | Seegraskorb von Bloomingville | Vase von House Doctor | Decke von Hay | Kissen von H. Skjalm P.

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