Kinder und der Schlaf ist ja so ne Sache. So ne Sache, die so enorm wichtig ist - sowohl für die Kids, als auch für die Eltern (Stichwort: Feierabend!). Leider ist es aber auch oft eine Sache, die großes Thema ist. Gerade dann, wenn's mit dem Schlaf nicht so reibungslos funktioniert, wie es sein sollte. Mit Olivia und Tim habe ich das Glück, zwei sehr relaxte Schläfer zu haben. Natürlich gibt es auch mal Abende an denen ich verzweifle und fast ausflippe, weil irgendjemand üüüüüberhaupt nicht müde ist, aber grundsätzlich sind sie sehr brav, was das abendliche zu-Bett-gehen betrifft und wenn sie mal schlafen, dann gut und fest. Neben Olivia könnten wir sogar ne Party feiern, und sie würde weiter schnarchen. 

Mit meinem "Bonus-Kind" - der Sohn meines Mannes - ist das Thema Schlaf leider nicht so ein beliebtes Thema. Er ist jedes zweite Wochenende bei uns und hat zuhause bei seiner Mama zum Thema Schlaf Gewohnheiten wie sie bei uns - mit mehreren Kindern - nicht funktionieren können. Bei bald vier Kindern, er davon der älteste, ist es für uns nicht vorstellbar, ihn in unserem Bett schlafen zu lassen und wir wussten, dass wir dringend für uns und ihn etwas ändern müssen. Die Aufteilung war so, dass wir ein Jungs-Zimmer hatten, in dem ein tolles Stockbett stand. Dem kleinen, großen Mann schuf ich oben einen Rückzugsort, und Tim schlief darunter. Und obwohl er ja eigentlich nicht alleine im Raum war, klappte es nicht. Nachdem wir genau wussten, dass wir Nachwuchs-bedingt bald absolut keine Zeit und Nerven mehr dafür haben, bis 22 Uhr an seinem Bett zu stehen, machten wir ihm - in Absprache mit Olivia - den Vorschlag, dass er ein Ausziehbett im Zimmer seiner Schwester bekommt. So hat er die ganze Nacht jemanden neben sich liegen, was seiner Gewohnheit von Zuhause dann etwas ähnlich kommt. Er entschied sich freudig dafür und wir packten die kleine Baustelle sofort an, in der Hoffnung, dass die Arbeit mit einem ruhigen Feierabend belohnt wird. 

Unser großes Glück war, dass wir uns damals - auf der Suche nach einem schönen Etagenbett -  für ein Bett von Fanny Sanders entschieden. Ganz unbewusst, aber sehr klug. Denn das Bett gibt die Möglichkeit, es zu zwei einzelnen Betten zu zerlegen. Die Bettlade kauften wir gleich für kleine Besucher mit. Im Nachhinein gesehen, also tatsächlich DER Glücksgriff. Und in Anbetracht dessen, wie viele weitere Möglichkeiten es gibt, das Bett weiter umzubauen (Hochbett mit Schreibtisch, halbhohes Hochbett, Bett mit Baldachin, Stockbett und viele weiter Möglichkeiten), ist es also auf jeden Fall ein Möbelstück, das uns das ganze Leben begleiten wird. Beraten wurde ich ganz wunderbar von den Einrichtungsberaterinnen von Die Raumelfen. Völlig unkompliziert per Email und anschließenden Versand des Bettes per Spedition. Ich habe mir sagen lassen, dass dies sowohl nach Österreich, als auch nach Deutschland möglich ist. 

Und nun wollt ihr bestimmt wissen, wie das Projekt "Bonuskind-Schlaf" weiter ging: Es wurde definitiv leichter, aber leider auch nicht völlig komplikationslos. Wir versuchen weiterhin die Sache mit viel Geduld und Liebe anzugehen. Auch wenn uns dabei vermutlich hundert graue Haare wachsen. Aber kommt Zeit, kommt Rat und so hoffen wir, dass er spätestens in der Pubertät dann alleine schlafen möchte. Bis dahin gibt es an den Wochenenden viel Wein für meinen Mann und viel Schokolade für mich. 

Und wie läuft die Sache mit dem Schlaf bei euch so? 
Alle weiteren Produktinfos findet ihr wie gewohnt am Ende des Posts.


Schrank ist Vintage | Stoffsack von Tellkiddo | Bettwäsche von Ikea | Kissen von Numero74 | rosa Decke von Numero74 | Teppich von Ferm Living | Poster von kelzuki


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