Mama-Diary | Laute Stunden

31.05.2017


Ich erinnere mich noch genau, als ich ich zu meinem Mann sagte: "Stell dir mal vor, wir bekommen ein Schreibaby. Das muss furchtbar sein". Die Vorstellung war immer so weit von uns entfernt, dass wir nur darüber lächeln konnten. Dankbar lächelnd, dass wir immer sehr relaxte Kinder hatten und überzeugt davon, dass auch unser drittes Baby sehr entspannt wird. Der Begriff 'Schreibaby' hatte für mich nie etwas positives, aber dennoch konnte ich mir eigentlich gar nicht so recht vorstellen, wie das denn so sein kann. Weinen die durchgehend? Ohne Pause? Tag und Nachts? Wie auch immer - es muss furchtbar sein, da war ich mir sicher. Dass es mich als Mama mal betreffen könnte, hatte ich nie am Schirm.

Doch schon diese Schwangerschaft zeigte mir: es kommt oft anders. Völlig anders. Und so wie ich mit gebrochenen Fuß und Kugelbauch lernen musste, die Situation anzunehmen, hinein wuchs und es dann tatsächlich fast mit links wuppte, lerne ich auch die letzten neun Wochen, die Situation erneut anzunehmen. Eine laute Situation. Eine herzzerreißende Situation. Eine Situation, die mich oft zum verzweifeln brachte.

Ich kann hier an dieser Stelle leider keine Wundertipps verteilen - wir haben vieles versucht, aber dennoch kann ich für nichts meine Hand ins Feuer legen. Im Endeffekt wusste ich insgeheim von Anfang an - auch wenn ich es mir immer anders gewünscht hätte - dass es nur die Zeit ist, die uns helfen kann. Zeit, die Joel braucht, um anzukommen. Aber auch jene Zeit, die ich brauchte, um mit der Situation klar zu kommen. Ich wurde mal gefragt, ob es denn schon besser wurde. Meine Antwort war spontan, ehrlich und machte mich im Nachhinein selbst ein wenig stolz auf mich: "Nein, es wurde nicht besser, aber ich komme nun besser damit klar."

Ja, wir alle wuchsen in die Situation hinein: Meine beiden großen Kinder, die nun vermutlich einen noch tieferen Schlaf haben als zuvor, denn selbst ein Joel in Höchstform weckt sie nicht mehr auf. Mein Mann wuchs hinein, und somit auch seine Waden - denn nicht mal die beste Federwiege kann wippen wie er. Und ja, auch ich wuchs hinein - mit Tränen, Augenringen und allem was dazu gehört.
Und seitdem ich selbst mein schreiendes Baby trage, schaukle, küsse, wiege, streichle, nimmt für mich das Wort 'Schreibaby' eine ganz andere Bedeutung an: nämlich gar keine. Denn Schreien ist keine Krankheit, es ist lediglich die Art und Weise, mit der mein Sohn versucht auf dieser Welt klar zu kommen. Und wenn er schreien möchte, soll er das tun. Denn wir sind für ihn da: mit den kräftigsten Waden, mit den stärksten Armen, mit Olivia's schönstem Gesang, mit allen Kuscheltieren die Tim finden kann und obendrauf gewappnet mit so unglaublich viel Liebe, die kein Weinen übertönen könnte.



Editors Picks | Meine Lieblinge im Mai

09.05.2017

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8


Meine momentane Hauptbeschäftigung (neben stillen und Windeln wechseln) ist ganz klar am Sofa neben der Federwiege zu sitzen und unseren Sohn schön gleichmässig in den Schlaf zu schaukeln. Hab ich schon voll drauf. Und irgendwann machte ich diese Zeit zur Laptop-Zeit. So sitze ich gerade jetzt in diesem Moment hier, wiege Joel und zeige euch meine Shopping-Lieblinge im Mai:

Das schöne Kissen mit Pailletten hab ich mir gestern als Blickfang für unser Sofa bestellt. Immerhin verbring ich hier ja doch so einiges an Zeit. Und weil ich von Dingen in Cremeweiß momentan nicht meine Finger lassen kann, ging die Decke gleich mit. Die Decken von Numero74 gibt es übrigens schon zweimal in unserem Haus, werden viel verwendet, dementsprechend oft gewaschen und sehen trotzdem noch immer top aus. Kann ich also nur empfehlen! Ebenso in den Einkaufswagen wanderte ein Abo vom Milk Magazine. Hab ich erst kürzlich entdeckt, dass man Abos bei Amazon kaufen kann und find ich äußerst praktisch. Auch als Geschenkidee!

Auf meiner Online-Entdeckungstour fiel mir außerdem noch dieser Korb (Körbe kann man doch nie genug haben, stimmt's?), diese Box (große Farben- und Muster-Liebe) und diese Holz-Schalen ins Auge. Außerdem überlege ich, unser Badezimmer mit diesen Wandhaken auszustatten. Und: ob ich dieses Pinselset brauchen könnte. Schon alleine weil es so schön und praktisch verpackt ist.

Na, für euch etwas dabei?

Wohnen | Neue Lieblings-Bettwäsche

04.05.2017


Während hier gerade das (Umräum-)Chaos herrscht, und der Raum, den ihr auf den Bilder seht, einem kleinen Switch zum Opfer fiel, versorg ich euch schnell mit Nachschub in der Kategorie 'von schöner Bettwäsche kann man nie genug haben'. Zu meinem Bettwäschen-Tick hab ich mich hier  schon bereits bekannt und wer nun die neue Kollektion namens Hush von Ferm Living sieht, wird mich einmal mehr verstehen. Für Tim wählte ich daraus die Bettwäsche Milky Way*, die trotz Muster nicht aufdringlich wirkt und sich so perfekt in den Raum einfügt. Bei Neuzugängen in unserem Zuhause merke ich immer mehr: Was vor einiger Zeit noch kühle Grau-Töne für mich waren, ist jetzt die wärmere Kategorie im Bereich der Grau- und Beige-Töne. Wirkt heimeliger, harmonischer und passt perfekt zu allen Holz-Tönen. 

Und in welchen Farb-Bereichen bewegt ihr euch gerade am liebsten?
Alle Shopping-Details zu den Produkten auf den Bildern, findet ihr wie immer am Ende dieses Posts.


Tierposter von Marta Abad Blay | Segelschiff von Haptic Lab | Seaside-Kissen von Ferm Living | Stern-Kissen von Numero74 | Decke von Numero74 | Bettwäsche von Ferm Living* | Teppich von Urbanara* | Korb von Bloomingville 


*PR-Sample

Mama von Drei | Hallo Joel

01.05.2017


Über einen Monat ist es schon her, als ich hier das letzte Mal in Tasten haute. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon Wehen. Unregelmässig und noch gut auszuhalten, aber ich wusste: in den nächsten Stunden wird mein Baby geboren. Und so war es tatsächlich - am nächsten Morgen war er dann bei uns. Und wir: überglücklich. Seither macht Joel unsere Familie komplett. Ja, er macht uns auch ganz schön müde. Lässt uns oft fast verzweifeln und verlangt uns so einiges ab. Aber wir nehmen es an und versuchen ihm das Einfinden in unsere Welt so schön und sanft wie möglich zu gestalten. 

Momentan bin ich ehrlich gesagt oftmals noch etwas überfordert mit der neuen Situation, wir leben meist im Chaos und bis sich hier ein Rhythmus einfindet, wird es bestimmt noch etwas dauern. Aber ich versuche es anzunehmen wie es ist, versuche daran zu reifen, jeden Augenblick zu genießen - egal wie laut er ist - und mit aller Ruhe und meinen drei Kindern an der Hand, durch die schöne Welt zu gehen. Die Augenringe gehören nun einfach mal dazu. Und irgendwann, ja irgendwann werde ich seufzend zurück denken und zufrieden lächeln.


Da werden Hände sein, die dich tragen 
und Arme, in denen du sicher bist 
und Menschen, die dir ohne Fragen zeigen, 
dass du willkommen bist. 
Khalil Gibran  




Und weil ich so oft auf Instagram gefragt wurde, momentan aber nur sehr selten dazu komme, alle Kommentare zu beantworten: die wunderschöne Bettwäsche*, in der Joel ständig kuschelt ist aus Jenny's tollem Shop. Mit dem Code "apinchofanna", gibt es dort nun übrigens für all meine Leser   20% Rabatt auf alles außer Bücher. Ja, auch auf die Bettwäsche! Gültig ist der Code bis zum 8. Mai.

Und das Bettchen*, im Wohnzimmer ist das Sleepi von Stokke. Das rollt mit mir durch's ganze Haus, während Joel darin träumt. Immer schön eingekuschelt in Sicherheit von den großen Geschwistern. Denn die würden ihn sonst erdrücken vor Liebe. Und wenn er dann mal genug hat vom Familienbett und Mamas Busen, wandert das Bett einfach ins Jungszimmer. Bereit, die ganze Nacht für schöne Träume zu sorgen. Aber damit lassen wir uns erstmal schön Zeit, sagt die Mama-Glucke haha.

*PR-Sample

Latest Instagrams

© A Pinch of Style. Design by FCD.