Dekoration | Ein schnelles Küchen-Update

30.06.2017

Vier kleine, aber sehr effektive Tipps für den Küchentraum. Plus: die Farbnummer zu unserem Lieblings-Grau.



Unsere Küche hab ich euch hier ja bereits schon mal gezeigt, damals noch in frischem Blau. Mittlerweile wurde sie einmal durch den grauen Farbkübel gezogen und wirkt für mich so nun doch etwas zeitloser und ruhiger. Dass der Post von damals nach wie vor der meist gelesene Beitrag am Blog ist, zeigt mir: Küchen-Bilder werden gerne gesehen. Und weil ich mich in Zukunft für euch hier  am Blog einfach wieder mehr in Richtung eurer Interessen bewegen möchte, gebe ich im heutigen Post mal schnell meine Tipps für einen Küchentraum zum Besten. Ok, los gehts:

  • Die Farbe. Ob alt oder neu, verschnörkelte Fronten oder doch welche in modernem Hochglanz-Weiß, die olle Holz-Arbeitsplatte die absolut nicht mehr hübsch aussieht oder die so hippe Marmorplatte: egal wie sie aussieht, eure Küche, wichtig ist und bleibt die Wandfarbe, die dem Raum sagt wo's langgeht. Der beste Beweis dafür ist der direkte Vergleich unserer Küche - damals noch in Blau, nun in Grau. Der Raum wirkt jetzt viel ruhiger und wärmer, damals noch sehr kühl. Ich bin und bleib ein Fan von Grau- und Beige-Tönen. Das passt einfach immer und schränkt in Punkto Geschirr, Accessoires und Textilien nicht ein. Grau schafft einfach immer die perfekte Bühne, für all die schönen Kleinigkeiten, die man gerne auf offenen Regalen präsentieren möchte. Unser Grau wurde im Baumarkt gemischt: NCS 1950 : 2002 Y. 
  • Alleskönner Holz. Bretter, Schüsseln, Löffel, Körbe. Holz st in jeder Küche ein absoluter Hingucker und schafft gleichzeitig eine heimelige Atmosphäre. Wir lieben die Bretter von House Doctor - die sind ständig im Einsatz. Auch die Bambusschüsseln von Ikea
  • Textilien. Nichts ist so dekorativ und gleichzeitig so praktisch wie schöne (!!) Geschirrtücher. Man braucht sie einfach ständig, von daher sollten sie einfach ziemlich hübsch sein. Alle im gleichen Look? Langweilig! Mischt Farben, Strukturen, Muster und Größen. Und wenn sie gerade nicht gebraucht werden, machen sie sich sehr gut gefaltet in einem Drahtkorb oder hängend an einem hübschen Hacken. Und das beste: dabei müssen sie nicht mal perfekt aussehen. Denn zerknittert und unperfekt ist das neue Schwarz! Meine Favoriten: dieses von Ikea, das hier von Linge Particulier und ein paar einfache Leinen-Tücher via Etsy. 
  • Besondere Kleinigkeiten. Im Schnitt geht hier ein Teller in der Woche zu Bruch. Ganz normal im Familien-Alltag und solange unsere Ausstattung größtenteils aus Ikea-Geschirr besteht, für mich auch völlig ok. Kann ja mal passieren, und wie heißt es so schön: Scherben bringen Glück. Verwendet man aber ein paar schöne Stücke als Dekoration in offenen Regalen, sollten sie doch etwas hübscher sein, als die abgeschlagenen weißen 0815-Teller. Absolut leistbar, aber gleichzeitig so besonders, dass man sie gerne zeigt, ist die Rustic-Serie von House Doctor. Bei uns zieren unter anderem die Schüsseln unsere offenen Stahlregale (die uns übrigens der Schlosser anfertigte). Apropos Besonderheiten: besonders toll ist natürlich auch unsere Kitchen Aid. Wir haben uns dieses Modell gegönnt.


So, das war's schon wieder von mir - sollten noch Fragen aufkommen, oder ihr noch Ratschläge für eure Küche benötigen, einfach ein Kommentar hinterlassen. 

Und weil's so Spass macht hier mit meinen einfachen Deko-Tipps durch die Gegend zu schmeißen und ich diesen Blog ja schließlich für EUCH schreibe: Was darf es als nächstes sein? Was interessiert euch? Was wollt ihr sehen? Was wollt ihr wissen?


Interview | Blogger-Urgestein Jessie Weiß über ihr Leben als Mama

26.06.2017


Es gibt Frauen, die mag man einfach, ohne dass man sie kennt. Eines der großen Social-Media-Phänomenen und laut meinem Mann ein ziemlicher "Mädchenkram" (er wird wohl nie ein würdiger #instagramhusband). 

Ja, für mich ist Jessie Weiß eine von diesen Frauen. Und das obwohl ich genau genommen keinen Mode-Blog wirklich lese, komme ich nicht umhin, regelmäßig auf Jessies Blogazine Journelles zu stöbern und durch den dazu gehörigen Instagram-Feed zu scrollen. Jessie weiß eben, wie man es richtig macht - nicht umsonst ist sie Deutschlands erfolgreichste Mode-Bloggerin.

Aber was für mich viel wichtiger ist - sie ist eine mit den richtigen Werten und: eine mit Herz. Und dieses spüre ich als ihre Leserin noch viel mehr, seitdem sie Mama ist. 7 Monate ist es nun schon her, als Jessie den kleinen Levi zur Welt brachte. Was sich für sie verändert hat, was sie für ihren ersten Sohn empfindet und noch viel mehr, verriet sie mir in einem ganz persönlichen Interview: 


Liebe Jessi, schön dass du da bist und dir Zeit nimmst, ein paar Fragen für mich und meine Leser zu beantworten. Und da sind wir schon beim Stichwort „Zeit“ - inwiefern hat sich dieses Thema für dich verändert, seitdem du Mama bist? Zeit für dich, Zeit für den Job, Zeit für die Familie und Freunde?

Hallo liebe Anna, vielen Dank für die schöne Anfrage! Genau wie meine Antworten ein wenig auf sich haben warten lassen, so lässt sich auch mein Alltag beschreiben: Ich jongliere derzeit jeden Tag aufs Neue, bespreche mit meinem Mann den neuen Tag und unsere Aufteilung am Vorabend. Wir sind beide selbstständig und können uns 50:50 aufteilen. Drei Wochen nach der Geburt habe ich aber auch wieder Vollzeit angefangen zu arbeiten, mich zu Beginn etwas überworfen mit Terminen und To Do’s. Erst jetzt, Levi ist nun 7 Monate alt, kann ich behaupten, dass wir uns gut eingegroovt haben und ich kaum mehr ein schlechtes Gewissen habe - entweder meinem Team oder meinem Sohn gegenüber. Wenn er schläft, so wie jetzt, arbeite ich, gehe aber auch halbtags ins Büro, erledige den Rest von unterwegs, am Handy, am Wochenende und am späten Abend. Mein Mann und ich nehmen uns am Wochenende aber auch immer Zeit für unsere Freunde, verreisen in diesem Jahr viel (zwar immer job related, aber immerhin!) und verbringen auch so jeden freien Moment zusammen mit unserem Sohn. Und können es uns ohne ihn gar nicht mehr vorstellen.

In unserer heutigen Zeit, ist es mittlerweile eher Normalzustand, dass Frauen sehr früh nach der Geburt wieder arbeiten, anstatt ne Weile „nur“ Mama zu sein. Tendenz steigend. Du bist selbstständig, da ist es natürlich nur sehr schwer, mal ganz auszusteigen. Aber angenommen, du hättest ein normales Angestellten-Verhältnis - würdest du es missen, zu arbeiten? Meinst du, eine arbeitende Mama ist ausgeglichener, als jene Mama, die sich im Kopf voll und ganz den Kindern widmet?

Darüber habe ich schon oft nachgedacht, weil ich mir nach der Geburt einfach keine längere Pause leisten konnte und diese manchmal gern gehabt hätte. Zumindest gedanklich mal frei zu sein, nicht über das Geschäft nachzudenken. Das wäre zwar schön gewesen, aber ehrlicherweise kann ich die Füße auch gar nicht still halten und hätte mich sicher schnell gelangweilt – ich bin gar nicht der Typ, um „nur“ Mama zu sein. Das ist wohl auch der Grund, wieso ich gern selbstständig bin. Die Freiheit, mir alles selbst einteilen zu können, wird mir und Levi in den kommenden Jahren sicher sehr zu Gute kommen. Das ist einer Festanstellung bestimmt härter. Aber beim Thema Ausgeglichenheit möchte und kann ich mir gar kein Urteil erlauben, das ist doch eher eine Typ-Frage.

Wenn ich so zurück denke an die Zeit, bevor ich mein 1. Kind bekam, muss ich manchmal lächeln und stelle fest, dass ich durch das Mama-sein nochmal ein großes Stück gereift bin, obwohl ich damals fix dachte, schon fest im Leben zu stehen. Kannst du felsenfest behaupten, der selbe Mensch geblieben zu sein, seitdem du ein Kind bekommen hast?

Ich fühle mich durchaus etwas reifer, dabei bin ich gerade mal sieben Monate im Mama-Business ;-) Ich genieße das Mutter-Sein sehr und freue mich tierisch auf alles, was noch so kommt. Besonders „reifen" werden mein Mann und ich voraussichtlich beim Thema Erziehung, denn das ist eine große Aufgabe, über die wir uns viele Gedanken machen - wie wir wohl sein werden und herausfordernde Situationen händeln? Man sieht die Welt in jedem Fall aus einer neuen Perspektive; Nichtigkeiten ärgern mich nicht mehr und der Fokus ist einfach klarer aufs Wesentliche gerichtet. Das ist ja schon eine Art Reifeprozess.



Bevor ich zu einem noch etwas ernsterem Thema komme, noch ne ganz oberflächliche Frage - einfach weil es mich persönlich einfach unheimlich interessiert: du als Modebloggerin - was hat sich in deinem Kleiderschrank seit der Geburt von Levi verändert?


Also zunächst mal ist das ja nicht oberflächlich :-)! Sondern berührt ja jede Frau auf eine Art und Weise an; der Körper verändert sich, macht, was er will - und Mode hilft durchaus dabei, sich gut zu fühlen, wieder zu sich selbst zu finden. Ich habe die Schwangerschaft im Großen und Ganzen sehr genossen und kaum neue Kleider kaufen müssen, außerdem habe ich all das Wasser schnell durchs Stillen verloren, meinen Stil nicht verändern müssen und einfach wieder alles getragen. Ich bin da ohnehin recht unkompliziert, ich ziehe einfach immer Tank Tops unter alles, kann dann einfach "hochziehen“ ;) und easy stillen ohne blank zu ziehen. Jeans und Turnschuhe ziehe ich eh gern an und habe keine Berührungsängste, dass mal was dreckig wird. Der Fleckenstift ist immer griffbereit!


In einem sehr berührenden Artikel auf Journelles, erzähltest du, welch holprigen Weg du gehen musstest, bis du endlich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten durftest. Rückblickend auf diese anstrengende, Hormon-geladene Zeit: was hast du daraus mitgenommen?

Es ist ein Wahnsinn, was Hormone mit einem machen können. Ich war zwischenzeitlich wie ausgewechselt, ein anderer Mensch. Daher ist es so wichtig, immer positiv zu denken! Mein Mann hat immer zu mir gesagt: Das wird in jedem Fall klappen. Egal, wie oft er mir die Spritze in den Bauch rammen musste (ich habe es erst am Ende selber hinbekommen), es war nie eine Option, dass es nicht klappt – nur eben ein Umweg, den wir gehen müssen.

Und zu guter letzt: Ein Blick auf deinen Sohn - was fühlst du, in drei Worten beschrieben?

Drei Worte reichen nicht aus! Levi hat ganz große, wache Augen mit unendlich langen klimpernden Wimpern und strahlt einfach jeden an – immer und überall. Er ist witzig, lacht sehr viel und hat nie schlechte Laune. Er tanzt mit seinen Füßen den halben Tag lang Riverdance, ist aber auch gern mal gemütlich unterwegs und fummelt stundenlang an den Waschzetteln aller Spielzeuge. Morgens begrüßt er uns mit einem Strahlen auf dem Gesicht. Mein Mann und ich sagen jeden einzelnen Tag: Was haben wir nur für ein Glück?!


Übrigens: für Baby-Themen aus den Bereichen Mode, Interior und Beauty hat Jessie Weiß mit mini Journelles einen eigenen Platz geschaffen. Hier teilt sie mit ihren Lesern alles rund um Baby-Ausstattung, Kleidung und Kindermöbel. 


Fotos: mini Journelles


Grün | Minze in der Box

23.06.2017


Hochgerechnet verbringen wir im Sommer vermutlich mehr Zeit in unserem Garten als in unserem Haus. Ganz klar, denn wo können sich die Kinder so unbeschwert entfalten als unter dem freien Himmel, umgeben von viel Grün. Neben schaukeln, Sandburgen bauen, im Pool plantschen und mit dem Regenschirm unter der Rasenbewässerung umher zu hüpfen, lieben sie es auch unheimlich, von all den Kräutern zu kosten, die in vielen verschiedenen Töpfen auf unserer Terrasse stehen. Mit dabei ist außerdem die Plantbox von Ferm Living, die erst mal ein Jahr durch unser Haus wandern musste, bis ich den optimalen Platz für sie gefunden habe. Und als ich diesen dann endlich hatte, war klar: da kommt Minze rein! Wir bohrten ein paar Löcher in den Boden um Staunässe zu vermeiden und pflanzten anschließend zwei verschiedene Sorten Minze und einmal Zitronenmelisse. Seither wuchert es in der Pflanzbox und wir haben jeden Menge Grünzeug für leckere Limonaden, Hugo (Kennt das jeder? Mein Lieblings-Getränk, wenn nicht gerade ne stillende Mama!) und der Kanne Tee, die bei uns fast jeden Morgen auf dem Frühstückstisch steht. 

Und was wuchert bei euch so auf dem Balkon, der Terrasse, dem Garten oder auf der Fensterbank? 
Alle Shopping-Infos zu den Produkten findet ihr am Ende des Posts.




Plantbox von Ferm Living | Pflanzenampel von Ferm Living | Leinenschürze von Fog Einen | Teppich von Meraki | Schere von House Doctor 

Verlosung | Der Kuschelbademantel von Liewood

22.06.2017

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Oh Leute, bei uns ist so richtig der Sommer angekommen! Herrlich! Bei euch auch? 
Und weil das so ist, red ich heute gar nicht lange um den heißen Brei, sondern komme gleich zur Sache: Stichwort 'Verlosung'!! Marina von dem tollen Online-Shop Kyddo hatte nämlich die Idee, einen der tollen Bademäntel von Liewood unter euch zu verlosen, als ich ihr erzählte dass wir sie so lieben. Bei uns hüpfen nämlich seit ein paar Wochen zwei Pandabären und ein Häschen frisch gebadet durchs Haus und wollen überhaupt nich mehr raus aus ihren Bademänteln. Darum sagte ich natürlich sofort JA zur Verlosung und machte mir mit Marina aus, dass der Gewinner selbst entscheiden darf, welchen Liewood-Bademäntel  er möchte. Um an der Verlosung teilzunehmen - die übrigens bis Sonntag, 25. Juni läuft - müsst ihr nichts anderes tun, als hier ein Kommentar zu hinterlassen. Der Gewinner wird dann kommenden Montag Vormittag auf meiner Facebook-Seite bekannt gegeben. 

Viel Glück!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kyddo.


Unterwegs mit dem Croozer Teil 1 | Plus: Picknick-Rezepte

21.06.2017

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In der Garage eines Österreichers müssen unbedingt zwei Dinge stehen: Ein Paar Ski und ein Fahrrad. Und ja, natürlich gibt es bei uns beides. Angesichts der Anzahl unserer Familienmitglieder sogar in mehrfacher Ausführung. Und neuerdings gesellt sich dazu nun auch noch ne blaue Kutsche, in der ab sofort der Nachwuchs kutschiert wird: Der Croozer Kid Plus for 2.  

Am Wochenende war es endlich soweit - wir packten das große Paket von Croozer aus und bauten das Gefährt zusammen. Ging sogar viel leichter als ich dachte. In 15 Minuten war er startklar und bereit, mit uns einen kleinen Test-Ausflug zu machen. Dieses mal entschieden wir uns, den Croozer rein schiebend auszuprobieren - Joel schlummerte dabei in dem Babysitz - der mehr einer gemütlichen Hängematte ähnlich ist - unter dem Sonnenverdeck. In den Genuss, seine am Fahrrad strampelnde Mama von hinten zu sehen, kommt er erst ab dem Zeitpunkt, an dem er sicher sitzen kann. Denn in Österreich ist auch im Fahrradanhänger Helmpflicht!

Schiebend schlenderten wir also über Stock und Stein, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es war uns wichtig, die Federung des Croozers ausgiebig zu testen. Und ja - sie bestand. Joel schlief den ganzen langen Spaziergang und ich hatte nie das Bedürfnis ihn aus dem Wagen zu nehmen, weil es zu sehr rumpelte. Die Federung passte sich tatsächlich richtig gut dem Gewicht von Joel an. Was mir allerdings etwas fehlte, war eine Handbremse - es gibt es zwar eine Schlaufe für die Hand, so kann der Wagen nicht wegrollen, sollte man mal stolpern. Aber dennoch war es bergab etwas anstrengend, das Gewicht von dem Anhänger und von meinen beiden Jungs zurück zu halten. 

Wichtig ist übrigens auch, das Baby gut einzucremen. Denn auch wenn es unter dem Sonnenverdeck mit UV-Schutz 50+ gut aufgehoben ist, so findet die Sonne doch immer mal wieder den Weg auf die Füße oder Arme. 


Und wer errät, was noch besonders wichtig ist, wenn man mit drei Kids unterwegs ist? Richtig - Stauraum! Denn was man abgesehen vom Picknick noch so mit sich rum schleppt fällt ins Gewicht. "No Problemo" sagt unser Croozer und lässt sich voll packen als gebe es kein Morgen. So war unser Anhänger also nicht nur das Gefährt unserer Jungs, sondern auch unserer selbst gemachten Leckerbissen: Gärtnerbissen und Topfengolatschen. Sind ganz schnell mit Hilfe kleiner Köche gemacht und absolut praktisch zum mitnehmen. Die Rezepte dazu findet weiter unten! Und nächste Woche könnt ihr nachlesen, wie sich der Croozer in meinem Fahrrad-Test bewährt hat. Als leidenschaftliche Gelände-Fahrrad-Fahrer werden wir ihn - mit Tim im Gepäck - auf Herz und Nieren testen. Stay tuned!


Gärtnerbissen 

Zutaten:
1 Pkg Blätterteig
50 g Emmentaler
2 Paar Frankfurter Würstel
etwas Petersilie und Schnittlauch
Senf
1 Ei
1 EL Milch
Salz

Zubereitung:
Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Würste und Emmentaler in kleine Stücke schneiden. Schnittlauch und Petersilie hacken. Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten und in Quadrate schneiden (ca. 5x5 cm), anschließend dünn mit Senf bestreichen. Nun Würste, Käse, Petersilie und Schnittlauch auflegen und die Blätterteigzipfel über der Mitte zusammenzuschlagen. Ei mit Milch und ein wenig Salz verwquirlen und die Täschchen gut damit bepinseln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im Backrohr 10-12 Minuten goldgelb backen. 


Topfengolatschen

Zutaten:
1 Pkg Blätterteig 
250 g Topfen
20 g Butter
80 g Staubzucker
1 EL Maisstärke
1 Eidotter
1 Ei (zum Bestreichen)
1 Pkg Vanillezucker
1 Zitrone (abgeriebene Schale, unbehandelt)

Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Topfen, Staubzucker, Maisstärke, Eidotter und Zitronenschale gut verrühren. Butter zerlassen und vorsichtig unterheben. Blätterteig auf Arbeitsfläche ausbreiten und in 12x12 cm große Quadrate schneiden. Teigränder mit verquirltem Ei bestreichen, Topfenfülle mittig portionieren und Teigecken gegengleich zusammenlegen, mit Ei bestreichen. Etwa 15 Minuten goldbraun backen. Nach dem Abkühlen eventuell mit Staubzucker bestreuen.

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Croozer.

Lesenswert | Wohnen in Grün

19.06.2017


Es gab ne Zeit, da verbannte ich doch tatsächlich alle Zimmerpflanzen aus unserem Zuhause. Irgendwie nervten sie mich mit all der Pflege, dem Staub, der sich auf den Blättern sammelte und den kleinen Mücken, die sich gerne in der feuchten Erde einnisteten. Und als tatsächlich so gut wie keine Pflanze mehr bei uns wohnte merkte ich: da fehlt doch was. Genau zur selben Zeit kam langsam eine Trend-Welle über uns, die ganz klar die Farbe GRÜN mit sich brachte. Ein Grün, dass man nicht mal eben schnell wo aufpinseln konnte. Nein - da hatte kein grünes Accessoire, keine grüne Wandfarbe und auch kein grünes Möbelstück nur die geringste Chance mitzuhalten. So zogen also wieder vermehrt hübsche Zimmerpflanzen in den Bilderstrecken der Wohnmagazine ein und ganz gleich taten sie es auf den schönen Bildern vieler Wohnblogger. Auch Marken wie Ferm Living griffen den Trend sofort auf und entwarfen hübsche Accessoires für den Heimgarten wie Pflanzboxen, Blumenständer und verschiedenste Töpfe.

Zwei, die schon immer ein große Pflanzenfans waren, freuten sich natürlich sehr über diese Trendwelle: Igor Josifovic und Judith de Graaff - Gründer der Urban Jungle Bloggers. Eine inspirierende Community zum Thema grünes Zuhause die die beiden auch gleich dazu verleitete, ein hübsches Buch zusammen auf die Beine zu stellen - Wohnen in Grün.  


Und so entstanden 176 Seiten voll grüner Inspirationen: Von Menschen, die leidenschaftlich gerne mit Pflanzen in ihrem Zuhause leben, wie sie die grünen Schönheiten pflegen, wie sie ihre Pflanzen in Szene setzen und natürlich tolle Tipps zum Thema Pflanzen-Vermehrung. Von mir gibt es für dieses tolle Buch definitiv einen Daumen nach oben. Auch wenn dieser noch sehr hellgrün ist.

Essen | Der umwerfende Rhabarber-Streuselkuchen

02.06.2017



Freitag! Yes! Und was braucht es für ein anstehendes Wochenende? Natürlich was Süßes, frisch aus dem Ofen. Bei uns hat das zumindest Tradition. Und weil uns jener Kuchen, den ich schon letzten Freitag gezaubert habe, so schmeckte, gibt es den gleich nochmal: ein wunderbarer süßlich-säuerlicher Rhabarber-Streuselkuchen. Und für euch natürlich das Rezept, bitteschön:

RHABARBER-STREUSELKUCHEN

ZUTATEN:

Für den Teig:
100 g Butter
80 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
2 Eier
75 g Sauerrahm (Schmand)
180 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Creme:
1 Pkt. Puddingpulver, Vanille
40 g Zucker
375 ml Milch
125 g Sauerrahm

Für den Belag: 
800 g Rhabarber, geschält gewogen

Für die Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
150 g Butter, kalt
Zimt, nach Geschmack
Puderzucker, zum Bestreuen

ZUBEREITUNG:

Den Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden und zuckern. Etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach in einem Sieb gut abtropfen lassen.
In der Zwischenzeit aus den Zutaten für den Teig einen Rührteig herstellen und in eine gefettete Springform (28 cm DM) füllen. Bei 180 Grad im vorgeheizten Backrohr ca. 15 Minuten vormachen.
Für die Streusel Mehl, Zucker, Vanillezucker und Zimt mit der Butter zu einer krümeligen Masse verkneten. Den Pudding mit dem Zucker und der Milch kochen und unter ständigem Rühren etwas abkühlen lassen. Den Sauerrahm unterrühren und auf dem Kuchenboden verteilen. Darüber die Rhabarberstücke verteilen und die Streusel darüber streuen. Den Kuchen bei 180 Grad ca. 30-35 Minuten fertig backen lassen. In der Form auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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