Zarte Kränze binden | DIY-Profi Ann-Kathrin Stade zeigt wie es geht

29.11.2017


Vor ein paar Wochen bekam ich eine Mail von der lieben Anna, ob ich nicht Lust auf einen Gastbeitrag bei ihr hätte. Na klar hatte ich Lust! Liebe ich doch ihren Stil und ihren Geschmack sehr.
Nur über was wollte ich schreiben? Oder besser gesagt was wollte ich zeigen? Die Ideen sprudelten, doch irgendwie war mir keine gut genug. Eher ein DIY oder doch etwas über Architektur und Interior?

Wie so oft, ergab sich das Thema dann doch ganz wie von selbst. Denn ich geriet unter Zeitdruck und zwar mit meiner Weihnachtsdeko. Eine Woche Spontanurlaub bei meinen Eltern + Kids krank + Shoperöffnung hatten zur Folge, dass ich mich mit meiner diesjährigen Dekoration für den Dezember noch gar nicht auseinander gesetzt habe. Jetzt also flott. 


Da ich es schlicht mag, war klar, dass ich unser Heim auch dieses Jahr wieder nur dezent schmücken werde. Ein paar feine, kleine, ausgewählte Stücke. Wie etwa meine alten Glaskugeln, welche ich immer an unserer putzbündige Vorhangschiene befestige, sodass sie vor dem Fenster baumeln. Oder meine kleinen Kränze aus silbernen Glöckchen. Und natürlich Grün! Oh und Kerzen. Diese haben wir übrigens dieses Jahr selber gemacht. Ganz simpel aus Bienenwachsplatten, eines der naturbelassenen Materialien aus meinem Shop. 

Perfekt für kleine und vor allem ungeduldige Bastler. Neben Kerzen sind meine mit Abstand liebsten Gestaltungselemente grüne Zweige. Zack und schon war mein DIY für Annas Blog fertig. Also im Kopf.


Das schöne an diesem Tutorial ist, dass ihr solche feinen Kränze unglaublich universell einsetzen könnt. Ob im Fenster, an der Wand oder als i-Tüpferl auf den Weihnachtsgeschenken. Na und Material braucht ihr auch nicht viel. Ein paar grüne Zweige nach Wahl, feinen Draht zum Binden und Drahtringe in unterschiedlichen Größen. Ich habe natürlich meine weißen Varianten aus dem Shop verwendet, doch ihr bekommt solche Ringe auch in den meisten Blumengeschäften oder ihr macht ihn euch aus dickem Draht einfach selber. Funktioniert auch ganz prima.

Damit die Kränze später auch wirklich zart werden, verwende ich immer eine Mischung aus unterschiedlichem Grün. Ein paar Tannenzweige dürfen an Weihnachten natürlich nicht fehlen. Kombiniert mit Mistelzweigen und Eukalyptus gibt es ein ganz wundervolles Bild.



Zwar habe ich beim Binden von Kränzen meist ein bestimmtes Bild im Kopf, doch in der Regel wird es am Ende doch anders. Das liegt wohl daran, dass ich kein Profi bin und jeder Ast anders ist, aber auch weil ich mich einfach gerne treiben lasse. Also am Besten ihr beginnt einfach und probiert aus. Als Anregung hier meine 4 Ergebnisse:


Begonnen habe ich mit einem Gesteck für unsere beiden großen Terrassentüren im Eingangsbereich. Da dieser Bereich nahtlos in den Essbereich über geht, wollte ich etwas gemütliches. Was würde sich also besser dafür eignen als Kerzen mit ein zu arbeiten?!
   


Weiter ging es mit einer klitzekleinen Variante, welche sich besonders gut für Weihnachtspäckchen eignet. Aber auch in Kombination mit einem größeren Kranz macht sich dieser ganz wunderbar an der Wand oder im Fenster. Meiner war übrigens in knapp 3 Minuten fertig.


Da ein Mistelzweig an Weihnachten definitiv nicht fehlen darf, hier meine Interpretation für dieses Jahr.

Fotos: Ann-Kathrin Stade

Aus dem Rest hab ich noch einen klassischen Eukalypthuskranz gebunden. Schön getrocknet kann dieser noch lange bis ins neue Jahr hängen bleiben. Noch ein Tipp zum Trocknen von Kränzen. Am schönsten trocknen sie in der Horizontalen, sprich liegend. Da ich aber meistens nicht so lange warten will, drehe ich meine Kränze einfach alle paar Tage. So trocknen sie schön gleichmäßig.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Adventszeit und viele kreative Nachmittage.

Liebste Grüße, Ann-Kathrin


Mehr tolle Ideen von Ann-Kathrin findet ihr auf ihrem Blog rockmyday.com

Spritzgebäck | Meine Lieblings-Kekse

28.11.2017


Wie sagt man so schön? Lasset die Spiele beginnen! In diesem Fall nicht die Spiele, sondern das große Kekse backen. Hab ich mich darauf gefreut! Und so befülle ich schön fleißig Woche für Woche ne Keksdose mehr und lass euch selbstverständlich an meinen Lieblings-Rezepten teilhaben. Beginnen mussten wir natürlich mit dem obligatorischen Lebkuchen. Mit viel bunter Zuckerglasur und noch mehr bunten Streuseln. Zugegeben kaufe ich den Teig dazu schon seit Jahren bei einem Bio-Bäcker hier in der Gegend. Besser kann man den Teig nämlich einfach nicht machen - und schneller als gekauft geht es nun mal auch nicht. 

Aber den Teig für meine Lieblings-Kekse, der ist natürlich selbst gemacht. Geht ja auch super-schnell und ganz einfach. Das Rezept dazu teile ich hier heute gerne mit euch. Et voilà:


Spritzgebäck

Zutaten:
140 g Butter
140 g Staubzucker
1 Pkg Vanillezucker
2 Stück Eier
2 EL Rum
Saft einer halben Zitrone
270 g Mehl
Marmelade (ich habe Preiselbeermarmelade gewählt und fein püriert)
Schokolade für die Glasur

Zubereitung:
Rohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Zimmerwarme Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eier einrühren. Rum und Zitronensaft hinzufügen. Mehl untermischen.

Masse in einen Spritzsack mit Sterntülle (ca. Größe 7-8) füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech Stangerl, Kipferl und Busserl dressieren. Etwa 7 Minuten backen, auskühlen lassen und anschließend jeweils zwei Kekse mit Marmelade zusammen setzen. Anschließend mit Schokolade glasieren. 

Ich habe übrigens die doppelte Menge Teig gemacht und die Hälfte mit etwas geschmolzener Schokolade verrührt. Und nun: viel Spass beim backen (und naschen). 

Wenn ihr möchtet, kann ich in den kommenden Wochen noch so einige leckere Rezepte mit euch teilen. Wollt ihr? Und hat von euch vielleicht auch jemand DAS Rezept, das ich unbedingt probieren muss. Ich oute mich hiermit nämlich ganz offiziell als Weihnachtskeks-Süchtige. Ihr auch?

Editors Picks | Meine Lieblinge für den Advent

23.11.2017

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Oh Advent, du schöner Advent. Wie sehr freue ich mich, dass du bald wieder da bist. Denn wir zwei haben noch ein Hühnchen miteinander zu rupfen, richtig? So ganz im Reinen gingen wir im letzten Jahr ja nicht auseinander. Denn ich war sauer auf dich, und du vermutlich auch auf mich. Ich wollte dich verbannen, als ich da saß, mit Babybauch und gebrochenen Fuß. Ich schimpfte über dich, schmiss deine Dekoration das ein oder andere mal durchs Wohnzimmer, vor lauter Frust. Aber weißt du, lieber Advent, ich war nicht sauer auf dich - ich war sauer über die Tatsache, dass es anders werden würde, als ich es mir gewünscht habe. Dass ich dich nicht so genießen kann wie sonst. Dass ich dich nicht feiern kann, wie du es eigentlich verdient hättest. Und so zog ich mich in mein Schneckenhaus zurück und versteckte meine Enttäuschung hinter einem großen Berg aus Wut und Groll gegen dich. Doch eigentlich, du lieber Advent, liebe ich dich! Ich liebe dein Glitzern, dein Zauber, deine Art, wie du jeden Tag so besonders machst. Ich liebe das Kribbeln, das ich seit meiner Kindheit fühle und es auch in meinen Kindern entdecke. 

In diesem Jahr, lieber Advent - in diesem Jahr fühle ich dich. Egal was kommt - und ich sage dir, es kommt nichts (!!!). Wir werde dich feiern, dich genießen und dich schmücken. Mit leuchtenden Sternen, mit klingenden Girlanden, mit gutem Tee und leckeren Keksen. Die Kinder werden jeden Tag ein Säckchen öffnen, und dabei den Zauber noch ein bisschen mehr fühlen. Wir werden eine Kerze entzünden, Lieder singen und uns an hübschen Kleinigkeiten erfreuen. Wir werden Körbe füllen, für die, die es nicht so gut haben und wir werden dankbar sein - dankbar, dass wir zusammen sind. Dass ich wieder laufen kann, dass meine Mama wieder gesund ist, dass meine Kinder auf der Welt sind, dass wir hier zusammen sitzen dürfen, vor warmen Kaminfeuer und uns auf das freuen können, was in den 24 zauberhaftesten Tagen des Jahrs passieren wird. 

Tarnen und täuschen | Die versteckte Türe in unserem Schlafzimmer

14.11.2017


Vor ein paar Tagen nutzte ich meine Instagram-Stories, um die Frage in den Raum zu schmeißen, welche Beiträge euch denn zukünftig so interessieren würden. Was mich genau dazu bewegte, erzähl ich euch in den nächsten Tagen. 248 Antworten später, war mein Redaktions-Plan für die nächste Zeit  ziemlich gut verplant. Danke dafür! Ein viel gewünschter Punkt war das Schlafzimmer und die Frage: welcher Raum-Tausch ist denn da eigentlich heimlich, still und leise passiert? Aufmerksamen Lesern (Hallo ihr, schön dass ihr da seid!) ist im Sommer nämlich nicht entgangen, dass da plötzlich etwas anders war. Tatsächlich hatte ich eines Tages die Idee, Schlafzimmer und Jungszimmer zu tauschen. Denn im Schlafzimmer war irgendwie nicht ausreichend Platz für Bett, Gitterbett und Kleiderschrank. Und die große Terrassen-Tür würde sich in einem Kinderzimmer doch auch sehr gut machen. Mit diesen zwei Argumenten tänzelte ich um meinen Mann und der war - zu meiner großen Verwunderung - gleich voll dabei. Noch am selben Tag packte ich die Kids ein und verbrachte den Nachmittag mit ihnen am Spielplatz. Mein lieber Mann werkte währenddessen fröhlich dahin. Ziemlich cool, was? Aber zu Beruhigung aller Damen, die mit Umstell-Aktionen bei ihren Männern oft auf Granit beißen: Das tu ich auch! Oft genug! Außer die Ideen haben tatsächlich Sinn und entstehen nicht "nur" aus der Leidenschaft, wieder mal etwas verändern zu wollen. 


Zurück zum Schlafzimmer: Das beherbergt nun schön geräumig all unsere Klamotten, unser großes Bett (dazu könnt ihr hier übrigens mehr lesen) und Joels Gitterbett. Das Schlafzimmer war ursprünglich mal zweigeteilt - es war ein kleines Kinderzimmer und ein kleiner Schrankraum, der vom ehemaligen Schlafzimmer zu begehen war. Als der Platz für die Kinder gebraucht wurde, wurde erstmal provisorisch durchgebrochen (so sah es für kurze Zeit aus) und dann irgendwann die gesamte Wand entfernt. Ne staubige Sache, die sich auf alle Fälle bezahlt machte. 

Die Türe, die Durchgang zwischen damaligen Schrankraum und Schlafzimmer war, wollten wir nicht gänzlich verbauen. Denn irgendwann, irgendwann, irgendwann, irgendwann (niemals!) ziehen die Kinder ja auch mal aus, und dann haben wir einen großen Schrankraum und ein großes Schlafzimmer mit einer Tür verbunden. Bis dieser Tag gekommen ist, verbaute Peter den Durchgang mit einer Seekieferwand von der anderen Seite (auch hier gut zu sehen). Zwecks Lärmdämmung wurden von der Schlafzimmer-Seite nochmal zwei dicke Holzplatten angebracht. Kaschiert habe ich das Provisorium mit der Lines-Tapete* von Ferm Living in Off-White. Seitdem ich dieses Video gesehen habe, wuppe ich das mittlerweile sogar ganz alleine. 

Na, was sagt ihr? Habt ihr auch so ein verstecktes Provisorium in eurem Zuhause? Wie kaschiert ihr denn immer so? Alle Verlinkungen zu den weiteren Produkten in unserem Schlafzimmer findet ihr übrigens am Ende des Posts. 


Tapete von Ferm Living* | Lampe von Ikea | Bettwäsche von H&M Home | Bettlaken von Etsy | Kinderbettwäsche von Taska* (leider nur noch in blau erhältlich, da das Label nicht mehr produziert) | Gardinen von H&M Home | Hocker von Greengate


{*dieses Produkt wurde uns kostenfrei zur Verfügung gestellt}

Wohnen | Drei Lichtstimmungen mit der SceneSwitch von Philips - mein Erfahrungsbericht

10.11.2017

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Ich mag den Beginn der kalten Jahreszeit unheimlich. Man kann es sich wieder richtig gemütlich machen, draussen wartet nicht ein Garten der ständig gepflegt werden muss und das Knistern des Kaminfeuers hat auch seinen Zauber. Nur eine Sache, auf die könnte ich verzichten: die Stunden mit Tageslicht sind sehr begrenzt. Doch ich verfolge seit ein paar Jahren immer mehr den Ansatz: anstatt sich über Tatsachen zu beschweren, muss man sich damit anfreunden und das Beste daraus machen. So war also mein erster Weg die Apotheke, wo ich mich mit einer Großpackung Vitamin D eindeckte. Relativ zeitgleich flatterte ein Mail in mein Postfach, welches Punkt Zwei auf meiner To-Do-Liste (die richtige, angenehme Beleuchtung) erledigte. Es war von Philips, ob ich nicht Lust hätte zusammen zu arbeiten und im Zuge dessen die SceneSwitch LED Lampe zu testen und meinen Lesern zu zeigen. Na aber Hallo? Und wie ich die hatte! 



Und so funktioniert die SceneSwitch von Philips.
Das ist absolut simpel: Durch mehrmaliges Betätigen des Schalters können drei unterschiedliche Lichtstimmungen gewählt werden. So drückte ich zweimal auf den Schalter, als meine Freundin Katharina mit ihren Mädels nachmittags auf Kaffee und Kuchen zu uns kam und es draussen schon dämmerte. Die SceneSwitch wurde somit auf 40% Helligkeit eingestellt und zauberte ein gemütliches, warmes Licht. Fast wie Kerzenschein.

Nachdem sich unser Besuch verabschiedete, sauste ich schnell in die Küche und kochte unser Lieblings-Abendessen: Spaghetti! Hierfür wählte ich die Einstellung mit 100% Helligkeit. Immerhin möchte Olivia ihre Sauce immer akribisch genau auf eventuell vorhandene Zwiebeln untersuchen - als würde ich die ihr einfach unterjubeln wollen. Also bitte. Niemals. (Erwischt!)



Hach, und wenn ich mir das Bild da oben so ansehe, freue ich mich schon jetzt wieder auf heute Abend. Dann, wenn ich die dritte Lichtstufe wählen kann. Dann, wenn 10% Helligkeit das Spielzeug-Chaos um mich, die Tomatensauce-Flecken auf dem Teppich und die Wäsche-Körbe hinter mir einfach so gekonnt ausblendet. Stattdessen nur Kaminfeuer-Knistern, das Schnarchen meines Mannes auf dem Sofa und warmer Tee. Und im besten Fall eine ganze Stunde, in der ich nicht gebraucht werde. Und früh morgens, wenn ich mit Joel dann aufstehe, wo andere noch lange schlafen, drücke ich nur einmal auf den Schalter und bekomme wieder 10% Helligkeit - denn dank der integrierten Memory-Funktion, bleibt die zuletzt gewählte Einstellung auch dann programmiert, wenn das Licht längerfristig ausgeschaltet bleibt. 


Und so sieht sie aus. 
Verdammt gut sieht sie aus, finde ich. Ganz neu in der SceneSwitch Familie, ist die Filament SceneSwitch. Die Funktionalität ist hier die gleiche, nur hat sie den tollen Retro-Look. Sie sieht aus wie eine der ganz alten Glühlampen, doch sie ist energiesparend wie eine LED und hat die selben drei Lichtstufen wie alle anderen SceneSwitch. 

Wer jetzt noch Fragen hat und sich die ganze Sache noch nicht so recht vorstellen kann, sollte heute mal auf Instagram schauen - dort zeige ich euch die Bedienung nochmal in den Stories. 

{Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Philips}

Wohnen | Eine Kuschelecke im Kinderzimmer

09.11.2017


Kuschelecke. Wie sehr ich das Wort liebe. Es klingt irgendwie so... ja, kuschelig. Und weil ich - dauermüde Mama - meinen Kindern sehr gerne vorschlage, ein bisschen zu lesen und zu kuscheln (und dabei hoffe, dass es den Kindern nicht auffällt, wenn ich so ein wenig vor mich hin schnarche), gibt es genau diese nun in den Zimmern der Kids. Da liegen immer Bücher bereit. Alle Lieblingsbücher. Und eines, unter dem ich mich verstecken kann. Und ein Kissen für mich. Denn auf dem Sitzsack*, der der eigentliche Anlass für die kuscheligen Ecken war, ist irgendwie nie Platz für mich. Eine schöne Lichterkette kann dort auch ein- und ausgeknipst werden. So lange, bis Mama garantiert wieder munter ist und endlich den versprochenen Knabberteller serviert. Hach ja, so ne Kuschelecke ist schon was feines. Nur den Sinn dahinter muss ich meinen Kindern noch ein wenig näher bringen. Oder sie mir. Irgendwo in der Mitte werden wir uns schon irgendwann mal treffen. 

Wer es auch versuchen will - auf die Sitzsäcke gibt es nun mit dem Code 'apinchofxmas' 10 Prozent Rabatt bei dem tollen Online-Shop Kyddo. Übrigens gilt der Code bis Sonntag und auf das gesamte Sortiment. Also gerne schon mal für Weihnachten vorsorgen. Happy Shopping!


*Der Sitzsack wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Easypeasy | Ein bärenstarker Geburtstagskuchen

06.11.2017


Wer meine Bilder auf Instagram mitverfolgt, kennt diesen Kuchen ja bereits. Das Rezept von Olivias diesjährigen Geburtstagskuchen hab ich euch vor einiger Zeit in den Stories gepostet. Da ich nun aber noch so oft nach dem Rezept dazu gefragt werde, dachte ich, ich halte es auch hier für die Ewigkeit fest. Denn: der Kuchen schmeckt so unheimlich gut, dass man das Rezept so für ziemlich jeden Anlass gebrauchen kann. Also, bitte aufgepasst - so lautet der Weg zum bärenstarken Schokoladekuchen, der im Grunde übrigens einfach eine schlichte Sachertorte ohne Marmelade und Glasur ist:

Zutaten ür eine große Tortenform mit dem Durchmesser von ca. 30 cm:
195 g Butter
165 g Staubzucker
9 Dotter
195 geschmolzene Schokolade
195 g Mehl
1 Packung Backpulver
9 Eiklar
165 g Kristallzucker

Für den Guss:
120 g Puderzucker
3-4 EL Milch
Schokoladen-Keksbrösel

Zubereitung:
Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee schlagen. 
Zimmerwarme Butter und Staubzucker schaumig rühren. Nach und nach den Dotter und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Mehl mit Backpulver versieben, abwechselnd mit Schnee unterheben, in eine befettete Springform füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 170 Grad ca. 60 Minuten backen. 
Für den Guss Milch und gesiebten Puderzucker cremig rühren, nach dem Abkühlen auf dem Kuchen verteilen und Schokoladen-Keksbrösel darauf streuen. 

Idee für Guss und Dekoration stammt übrigens aus diesem tollen Buch





Kinder | Mein Sandwich-Kind und ich plus: Unterwegs mit dem Croozer II

01.11.2017


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"Ein typisches Sandwichkind" - den Satz hörte ich in letzter Zeit ganz oft. Ich hörte es, wenn sich Eltern über eines ihrer Kinder unterhielten, ich las es in doofen Internet-Foren und ja, ich hörte es mich sogar schon selbst das ein- oder andere mal sagen. Und irgendwie finde ich, dass es - egal wo ich es höre, oder davon lese - irgendwie immer ein wenig negativ behaftet ist. Sandwich-Kinder sind laut, folgen kaum oder haben sonst irgendwelche Defizite, die natürlich ganz klar auf ihre Rolle in der Familie zurück zu führen sind. Und weil ich es eigentlich absolut nicht gerne mag, eines meiner Kinder mit einem für mich so negativ behafteten Ausdruck zu verbinden, ging ich der Sache in den letzten Wochen gedanklich etwas auf dem Grund.

Ich dachte darüber nach, ob es mein kleiner Tim denn tatsächlich so schwer hat, dass er daraus negative Züge entwickeln könnte. Oder bereits entwickelt hat. Nun, klar - Olivia ist immer um eines größer oder schneller. Sie kommt nächstes Jahr in die Schule, das natürlich immer großes Thema ist. Und sie hat es generell voll drauf, den Raum einzunehmen, wenn sie es möchte. 

Unseren kleinen Joel-Sonnenschein himmelt man an. Da geht gar nicht anders. Selbst der kleinste Furz wird freudig bejubelt. Und mein "Sandwich-Kind"? Ganz klar, ist er auch zuckersüß und ich könnte ihn manchmal fressen vor Liebe. Doch Tim ist auch laut, er ist auch ziemlich hitzköpfig und er hat seinen Plan. Wenn der mal nicht so läuft wie er es gerne hätte - nun ja, dann wären wir wieder beim Thema 'laut'. Durch die Luft fliegende Gegenstände sind die Draufgabe. Alles in einem kann ich behaupten, dass er es ist, der mir in den letzten Monaten ziemlich viele graue Haare beschert hat.  


Als ich die Bilder für diesen Beitrag aussuchte, scrollte ich mich durch die vielen Fotos, die bei einem Ausflug entstanden. Wir  zogen damals zu dritt für zwei Stunden los, um den Croozer für euch mit dem Fahrrad zu testen (dazu unten mehr). Nur Tim, sein Papa und ich. Ich war in Gedanken sofort wieder zurück versetzt und fühlte die warmen Spätsommer-Strahlen. Außerdem erinnerte ich mich sofort an diese Ruhe zwischen uns dreien. Und tatsächlich merkte ich, dass es anders war, als sonst. Tim war anders. Definitiv. Er saß ganz ruhig im Croozer hinter mir, summte vor sich hin. Ich fühlte eine Ausgeglichenheit, die ich zuhause in letzter Zeit nur sehr selten in ihm entdecke. Und als ich so darüber nachdachte, wie harmonisch der kurze Ausflug ablief, merkte ich, dass der Ausdruck 'Sandwich-Kind' vermutlich doch gar nicht so unrecht hat. In den Stunden die wir mit ihm verbrachten, musste er sich nicht kleiner machen, um mit Joel auf einer Höhe zu stehen. Und er musste sich auch nicht größer und lauter geben, um mit Olivia mitzuhalten. Er ruhte in sich selbst. Kein Wetteifer, den er führen musste. Einfach nur Tim.


Erstmal machte mich die Tatsache ziemlich traurig, dass Tim nur in sich ruhen kann, wenn er alleine ist. Doch als ich so weiter dachte, was denn die Alternative dazu wäre, rüttelte es mich wach: Tim steckt zwar in der Mitte, und er hat damit bestimmt manchmal zu kämpfen. Aber - und dieses ABER liebe ich - er wächst daran, reift dadurch und lernt viel für seine Zukunft:

Er lernt von seiner großen Schwester, wie es ist sanft zu sein. Wie es ist, Menschen zu fühlen. Er lernt, dass es ok ist, zu weinen. Sich fest zu drücken. Kuscheln. Zu tanzen, auch mal im Elsa-Kleid. Ganz egal, ob das Buben machen oder nicht. Er lernt durch seinen kleinen Bruder zu lieben. Bedingungslos, von ganzem Herzen. So sehr, dass es fast weh tut. Er lernt sich zu sorgen. Zu trösten. Und: er ist immer der große Bruder. Der einzige große Bruder. Diese Rolle kann ihm niemand nehmen. Joel wird ihm nacheifern. Machen, was Tim macht. Er wird von ihm lernen. Unsinn mit ihm treiben. Durch die Wälder ziehen. Mädels klar machen. Die Tanzfläche stürmen. Mit ihm heimlich das erste Bier trinken. Und am nächsten Tag gemeinsam den ersten fiesen Kater durchstehen. 

Ich bin mir sicher, mein Tim wächst mit jedem Tag fester in seine Rolle. Und das ist nicht die eines Sandwich-Kindes, es ist die Rolle des großen Bruders in der Mitte. Und die ist verdammt cool. 


Der Croozer im Fahrrad-Test. 

Wer nun lieber Croozer Kid Plus for 2, statt Sandwich gelesen hätte, ist hier genau richtig. Denn nun kommt kurz mein Erfahrungsbericht zum Croozer - dieses mal am Fahrrad hängend. Schiebend haben wir ihn ja schon ausgiebig geprüft und im Sommer davon berichtet (hier gehts zum Beitrag). 

Da Joel zum Zeitpunkt des Ausflugs noch nicht selbstständig sitzen konnte und in der Babyhängematte kein Helm erlaubt ist, fuhren wir erstmal nur mit Tim durch die Gegend. 

Los ging es auf der asphaltierten Strasse - von einem Kontra-Punkt kann ich darauf nicht berichten. Wir schwebten quasi leichtfüssig drüber. Weiter ging es auf einer Kiesstrasse im Wald. Natürlich spürte ich hier doch ein wenig mehr Widerstand, als wenn ich ohne Anhänger unterwegs bin. Aber das tatsächlich nur sehr gering. Tim bemerkte - dank der Federung, die sich an das Gewicht des Anhänger-Inhalts anpasst - kein unangenehmes Gerumpel. 

Der nächste Untergrund: Wiese. Auch hier wie oben beschrieben. Nur der Widerstand wurde natürlich etwas heftiger. Und nun die Königs-Disziplin: aufwärts auf der Wiese. Po und Beine waren dankbar über das Training. Das fühlte ich auch am nächsten Tag. Hallo Muskelkater! 

Bevor wir den Croozer hatten, hat sich für mich immer die Frage gestellt, ob ein Anhänger die Lenkung und die Bremswirkung beeinträchtigen würden. Dies kann ich ganz klar mit NEIN beantworten. Man ist natürlich ganz intuitiv langsamer unterwegs als alleine - somit funktioniert die schnelle Bremsung oder eine starke Kurve ohne Probleme. 


Noch Fragen zum Croozer? Bitte immer nur her damit. Ich freue mich, euch weiter zu helfen.

|| Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Croozer. ||

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