Vor ein paar Tagen nutzte ich meine Instagram-Stories, um die Frage in den Raum zu schmeißen, welche Beiträge euch denn zukünftig so interessieren würden. Was mich genau dazu bewegte, erzähl ich euch in den nächsten Tagen. 248 Antworten später, war mein Redaktions-Plan für die nächste Zeit  ziemlich gut verplant. Danke dafür! Ein viel gewünschter Punkt war das Schlafzimmer und die Frage: welcher Raum-Tausch ist denn da eigentlich heimlich, still und leise passiert? Aufmerksamen Lesern (Hallo ihr, schön dass ihr da seid!) ist im Sommer nämlich nicht entgangen, dass da plötzlich etwas anders war. Tatsächlich hatte ich eines Tages die Idee, Schlafzimmer und Jungszimmer zu tauschen. Denn im Schlafzimmer war irgendwie nicht ausreichend Platz für Bett, Gitterbett und Kleiderschrank. Und die große Terrassen-Tür würde sich in einem Kinderzimmer doch auch sehr gut machen. Mit diesen zwei Argumenten tänzelte ich um meinen Mann und der war - zu meiner großen Verwunderung - gleich voll dabei. Noch am selben Tag packte ich die Kids ein und verbrachte den Nachmittag mit ihnen am Spielplatz. Mein lieber Mann werkte währenddessen fröhlich dahin. Ziemlich cool, was? Aber zu Beruhigung aller Damen, die mit Umstell-Aktionen bei ihren Männern oft auf Granit beißen: Das tu ich auch! Oft genug! Außer die Ideen haben tatsächlich Sinn und entstehen nicht "nur" aus der Leidenschaft, wieder mal etwas verändern zu wollen. 


Zurück zum Schlafzimmer: Das beherbergt nun schön geräumig all unsere Klamotten, unser großes Bett (dazu könnt ihr hier übrigens mehr lesen) und Joels Gitterbett. Das Schlafzimmer war ursprünglich mal zweigeteilt - es war ein kleines Kinderzimmer und ein kleiner Schrankraum, der vom ehemaligen Schlafzimmer zu begehen war. Als der Platz für die Kinder gebraucht wurde, wurde erstmal provisorisch durchgebrochen (so sah es für kurze Zeit aus) und dann irgendwann die gesamte Wand entfernt. Ne staubige Sache, die sich auf alle Fälle bezahlt machte. 

Die Türe, die Durchgang zwischen damaligen Schrankraum und Schlafzimmer war, wollten wir nicht gänzlich verbauen. Denn irgendwann, irgendwann, irgendwann, irgendwann (niemals!) ziehen die Kinder ja auch mal aus, und dann haben wir einen großen Schrankraum und ein großes Schlafzimmer mit einer Tür verbunden. Bis dieser Tag gekommen ist, verbaute Peter den Durchgang mit einer Seekieferwand von der anderen Seite (auch hier gut zu sehen). Zwecks Lärmdämmung wurden von der Schlafzimmer-Seite nochmal zwei dicke Holzplatten angebracht. Kaschiert habe ich das Provisorium mit der Lines-Tapete* von Ferm Living in Off-White. Seitdem ich dieses Video gesehen habe, wuppe ich das mittlerweile sogar ganz alleine. 

Na, was sagt ihr? Habt ihr auch so ein verstecktes Provisorium in eurem Zuhause? Wie kaschiert ihr denn immer so? Alle Verlinkungen zu den weiteren Produkten in unserem Schlafzimmer findet ihr übrigens am Ende des Posts. 


Tapete von Ferm Living* | Lampe von Ikea | Bettwäsche von H&M Home | Bettlaken von Etsy | Kinderbettwäsche von Taska* (leider nur noch in blau erhältlich, da das Label nicht mehr produziert) | Gardinen von H&M Home | Hocker von Greengate


{*dieses Produkt wurde uns kostenfrei zur Verfügung gestellt}

Kommentare

  1. Das Ergebnis ist der Wahnsinn! Außerdem mag ich es, wie sanft und natürlich euer Schlafzimmer auf den Bildern wirkt. Liebe Grüße

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    1. Danke liebe Tammy. Genau diese Stimmung soll auch in jedem Schlafzimmer in der Luft liegen, finde ich. Da schläft man gleich viel besser (sofern es die Kinder zulassen ;)). Liebe Grüße!

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  2. Siehr ganz toll aus und so gar nicht nach “provisorisch“!
    Ich hab noch eine Frage an dich: Was habt ihr denn mit der “Lücke im Boden“ gemacht, als ihr die Wand nachträglich weggerissen habt? Ich würde nämlich auch gerne eine Wand entfernen, wir haben aber überall denselben Parkettboden und ich hab keine Ahnung, was ich dann mit dem freien Stück Boden machen soll?
    Würd mich über eine Antwort freuen!
    LG Kerstin

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    1. Hey liebe Kerstin, wir hatten noch Parkett übrig - mein Mann hat ihn reingeflickt und die entstandene kleine Fuge mit Fugendichtmasse gefüllt. Liebe Grüße, Anna

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