Vor ein paar Wochen bekam ich eine Mail von der lieben Anna, ob ich nicht Lust auf einen Gastbeitrag bei ihr hätte. Na klar hatte ich Lust! Liebe ich doch ihren Stil und ihren Geschmack sehr.
Nur über was wollte ich schreiben? Oder besser gesagt was wollte ich zeigen? Die Ideen sprudelten, doch irgendwie war mir keine gut genug. Eher ein DIY oder doch etwas über Architektur und Interior?

Wie so oft, ergab sich das Thema dann doch ganz wie von selbst. Denn ich geriet unter Zeitdruck und zwar mit meiner Weihnachtsdeko. Eine Woche Spontanurlaub bei meinen Eltern + Kids krank + Shoperöffnung hatten zur Folge, dass ich mich mit meiner diesjährigen Dekoration für den Dezember noch gar nicht auseinander gesetzt habe. Jetzt also flott. 


Da ich es schlicht mag, war klar, dass ich unser Heim auch dieses Jahr wieder nur dezent schmücken werde. Ein paar feine, kleine, ausgewählte Stücke. Wie etwa meine alten Glaskugeln, welche ich immer an unserer putzbündige Vorhangschiene befestige, sodass sie vor dem Fenster baumeln. Oder meine kleinen Kränze aus silbernen Glöckchen. Und natürlich Grün! Oh und Kerzen. Diese haben wir übrigens dieses Jahr selber gemacht. Ganz simpel aus Bienenwachsplatten, eines der naturbelassenen Materialien aus meinem Shop. 

Perfekt für kleine und vor allem ungeduldige Bastler. Neben Kerzen sind meine mit Abstand liebsten Gestaltungselemente grüne Zweige. Zack und schon war mein DIY für Annas Blog fertig. Also im Kopf.


Das schöne an diesem Tutorial ist, dass ihr solche feinen Kränze unglaublich universell einsetzen könnt. Ob im Fenster, an der Wand oder als i-Tüpferl auf den Weihnachtsgeschenken. Na und Material braucht ihr auch nicht viel. Ein paar grüne Zweige nach Wahl, feinen Draht zum Binden und Drahtringe in unterschiedlichen Größen. Ich habe natürlich meine weißen Varianten aus dem Shop verwendet, doch ihr bekommt solche Ringe auch in den meisten Blumengeschäften oder ihr macht ihn euch aus dickem Draht einfach selber. Funktioniert auch ganz prima.

Damit die Kränze später auch wirklich zart werden, verwende ich immer eine Mischung aus unterschiedlichem Grün. Ein paar Tannenzweige dürfen an Weihnachten natürlich nicht fehlen. Kombiniert mit Mistelzweigen und Eukalyptus gibt es ein ganz wundervolles Bild.



Zwar habe ich beim Binden von Kränzen meist ein bestimmtes Bild im Kopf, doch in der Regel wird es am Ende doch anders. Das liegt wohl daran, dass ich kein Profi bin und jeder Ast anders ist, aber auch weil ich mich einfach gerne treiben lasse. Also am Besten ihr beginnt einfach und probiert aus. Als Anregung hier meine 4 Ergebnisse:


Begonnen habe ich mit einem Gesteck für unsere beiden großen Terrassentüren im Eingangsbereich. Da dieser Bereich nahtlos in den Essbereich über geht, wollte ich etwas gemütliches. Was würde sich also besser dafür eignen als Kerzen mit ein zu arbeiten?!
   


Weiter ging es mit einer klitzekleinen Variante, welche sich besonders gut für Weihnachtspäckchen eignet. Aber auch in Kombination mit einem größeren Kranz macht sich dieser ganz wunderbar an der Wand oder im Fenster. Meiner war übrigens in knapp 3 Minuten fertig.


Da ein Mistelzweig an Weihnachten definitiv nicht fehlen darf, hier meine Interpretation für dieses Jahr.

Fotos: Ann-Kathrin Stade

Aus dem Rest hab ich noch einen klassischen Eukalypthuskranz gebunden. Schön getrocknet kann dieser noch lange bis ins neue Jahr hängen bleiben. Noch ein Tipp zum Trocknen von Kränzen. Am schönsten trocknen sie in der Horizontalen, sprich liegend. Da ich aber meistens nicht so lange warten will, drehe ich meine Kränze einfach alle paar Tage. So trocknen sie schön gleichmäßig.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Adventszeit und viele kreative Nachmittage.

Liebste Grüße, Ann-Kathrin


Mehr tolle Ideen von Ann-Kathrin findet ihr auf ihrem Blog rockmyday.com

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