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Da stand sie plötzlich vor unserer Türe, mit einem riesigen Strahlen im Gesicht, kam herein, setzte sich zu mir und gehörte von der einen Sekunde zur anderen in unser Leben: unsere Familienhelferin Julia. Ich weiß noch genau, wie verzweifelt ich damals war mit meinem gebrochen Bein, Baby im Bauch, zwei Kindern und einem selbstständigen Mann. Obendrauf ein Haushalt, der innerhalb der vergangenen zwei Tage in einem Chaos ausbrach, Wäscheberge und einem Magen, der ziemlich laut knurrte. Julia war da und alles war gut. Ja, so war es wirklich. Und so ist es heute noch.

Immer wenn sie bei uns ist, kann ich mich fallen lassen. Weil ich genau weiß, dass sie mich auffängt. Und meine Bügelwäsche. Und mein Chaos in der Küche. Und meine Kinder mit all ihren Trotzphasen und schlechten Launen. Sie spürt genau, wenn ich nicht mehr kann. Wenn ich überfordert bin. Sie weiß genau, dass sie mich unheimlich glücklich macht, wenn sie in die Küche spaziert und einen Kuchen bäckt. Einfach so. Dabei plaudert sie mit Tim, schmiedet mit ihm Pläne, was sie denn nächste Woche so anstellen könnten. Sie geht auf Olivias Bastel-Wünsche ein, ganz egal wie kompliziert sie klingen. Sie zaubert ein Auto, aus einem alten Karton. Sie kuschelt mit Joel, freut sich über jeden neuen Entwicklungsschritt, als wäre es ihr eigenes Kind. Ja, sie liebt meine Kinder. Von ganzem Herzen. So sehr, dass ich es fühlen kann. Ich kann es hören. Ich kann es sehen. Nicht nur wir freuen uns, wen sie hier ist. Auch sie freut sich, wenn sie bei uns sein kann.

Irgendwann sagte ich mal zu ihr, was ich denn nur ohne sie täte. Sie meinte dann, dass ich wohl einfach eine andere Familienhelferin hätte. Ja, das wäre dann vermutlich so. Nur was wir nicht hätten, wäre dieses Julia-Strahlen. Dieses beruhigende Julia-ist-da-Gefühl. Dieses Verständnis für all diese Momente - in denen ich nicht mehr kann, ich denen ich überfordert bin, in denen ich müde bin. Die Antwort, die sie auf all diese Momente hat. Sei es ein Kuchen oder einfach nur die Tatsache, dass sie die Kinder packt und mit ihnen raus geht, damit ich etwas schlafen kann. Sie kann fühlen, was richtig ist, in diesem Haus, in unserer Familie. Denn sie gehört zu uns. Zu unserer Familie. Also, liebe Julia - wärst du nicht in unser Leben marschiert, würde ein wichtiger Teil fehlen.


Und weil Weihnachten den besten Anlass gibt, DANKE zu sagen, tat ich das in diesem Jahr auch. Mit einer zarten Geste. Mal einfach kein Korb voller Bügelwäsche, der auf sie wartete. Kein Chaos in der Küche. Keine erledigte Mama und drei schreiende Kinder. Nein, es wartete ein hübsch gedeckter Tisch, ein Kaffee - schwarz, mit einem Löffel Zucker, so wie sie ihn mag. Und da ich im Rahmen der Kampagne "Alle Jahre Lila" mit Milka zusammen arbeite, war klar, was noch am Tisch kam: Schokolade! Viel Schokolade! Immerhin ist die Auswahl so verführerisch, dass es unmöglich ist, sich nur für eine Sorte zu entscheiden. Was ich besonders an der Kampagne mag: Milka kooperiert im Zuge dessen mit der gemeinnützigen Gemeinschaft Make A Wisch und ermöglicht so, dass noch mehr Kinderwünsche erfüllt werden können. Wer dabei schon seinen Teil beigetragen hat, seht ihr auf www.alle-jahre-lila.de. Auch meine "zarte Geste" werde ich noch hochladen, denn das kann jeder und für die gute Tat gibt es obendrauf einen Gutschein im Pralinen-Shop.

Und nun wünsche ich euch einen wunderschönen Freitag - möge euer Wochenende gefüllt mit guten Taten, viel Liebe und einer "Julia" an eurer Seite sein. Wer Fragen zum Thema Familienhelferin hat, wie das so abläuft, was es kostet etc., kann sich gerne per Kommentar an mich wenden.

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