Mädchenzimmer | Stoffe in zarten Farben:

21.02.2018


Eigentlich braucht es nicht viel, um ein Kinderzimmer einzurichten: einen Tisch, einen Stuhl, einen Schrank und ein Bett. Ja, das war's eigentlich. Und wisst ihr was? Eigentlich braucht es nicht mal viel, um ein Kinderzimmer so richtig gemütlich zu gestalten: Es braucht zum einen Farben. Zurückhaltend, aber doch lebendig. Und zum anderen braucht es verschiedene Strukturen. Mit schönen Stoffen kann man beides in den Raum einziehen lassen. Und weil ich finde, dass Olivias Zimmer der perfekte Beweis ist, dass Textilien einen Raum unheimlich gemütlich, lebendig und zugleich ruhig wirken lassen können, hab ich euch hier mal schnell unsere Lieblings-Stoffe fürs Mädchenzimmer zusammen gefasst:

Die Bettwäsche aus Leinen ist von H&M Home und es gibt sie tatsächlich in jedem Schlafraum in unserem Zuhause. Ja, selbst in unserem Wohnmobil ist sie vertreten, so sehr mag ich sie. Die Farbe verblasst zwar mit mehrmaligen Waschen ein klein wenig - aber ich finde, das tut dem schönen Leinen keinen Abbruch. Die Tagesdecke von Numero74 wählten wir für Olivia in einem zarten Puder-Ton. Ich schmeiß die übrigens sogar in den Trockner, obwohl anders empfohlen. Das Kissen von LAB ist zwar nicht so zurückhaltend, ist aber einfach der Blickfang am Bett. Leider gibt es das Design so wie wir es haben nicht mehr - aber dieses hier aus der neuen Kollektion ist ja auch ein Traum. Olivias Engel, der ist ihr heilig. Seitdem ihn das Christkind unter den Weihnachtsbaum gelegt hat, wird nicht mehr ohne ihm eingeschlafen. Und wehe wir sind mal außer Haus und denken nicht dran. Das passiert uns nie wieder! Auch sehr hübsch: der Sack von Tellkiddo - das Zuhause aller Kuscheltiere. Sowie die Girlande von Numero74.

Mama-Diary | Hätte mir jemand erzählt...

07.02.2018

Kennt ihr diesen Satzanfang der heutigen Headline? Seitdem ich Mama bin, verwende ich ihn oft. Sehr oft. Er endet meist mit "...ich hätte es nicht geglaubt" und einem Schmunzeln. Manchmal auch anstatt des Schmunzelns, mit einer Sorgenfalte mehr. Wie jetzt. Denn hätte meinem kinderlosen Ich vor etwa sieben Jahren mal jemand gesagt, dass ich irgendwann froh sein werde, einfach mal nur schnell aufs Klo gehen zu können, ich hatte es nicht geglaubt. Ich hätte es nicht geglaubt, hätte man mir erzählt, welch Luxus es ist, das Badezimmer stresslos zu betreten. Vor allem wenn Kinder krank sind. Hätte man mir erzählt, wie schnell meine Reaktion mal sein wird, wenn ich ein sich gleich übergebendes Kind erkenne. Wie ich sofort weiß, wo das nächste Gefäß steht, um die Sauerei aufzufangen. Wie ich während dessen sogar nachdenke, ob ich einen Haargummi bei der Hand habe, um die Haare meiner Tochter schnell zusammen zu knoten. Hätte man mir das erzählt, ich hätte es nie geglaubt. Ich hätte gelacht und wäre mir sicher gewesen: niemals!

Mein Magen sei doch so empfindlich, hätte ich geantwortet. Doch stattdessen habe ich gelernt, aus einem Mulltuch blitzschnell einen Geruchsdämpfer für mich zu machen. Sehe quasi immer wie ein Bankräuber aus, wenn sich meine Kinder neben mir übergeben. Ja, manchmal singe ich sogar dabei. Irgendwie ist singend nämlich alles halb so schlimm. Ich handle ganz intuitiv. Immer zum Wohl meiner Kinder. Reihe mich nicht in die 2. Reihe. Nein, auch nicht in die 3. oder 4. Ich reihe mich ganz hinten ein, um meine Familie zu pflegen, zu schützen.

Um für sie gegen Bakterien und Viren zu kämpfen, egal wie schwarz die Ringe unter meinen Augen sind. 

Ich freue mich über kleine Momente. Ein tiefes Ein- und wieder Ausatmen auf der Terrasse. Dabei die Augen schließen und wissen: alles geht vorbei. Ein Frühstück - wenn auch ziemlich verspätet - bei dem ich den Kaffee doch tatsächlich warm trinken kann, weil mal alle gleichzeitig eingeschlafen sind. Dabei esse ich ein Marmeladebrot. Lausche dem schnellen Fieber-Atem meiner Kinder. Streiche immer wieder sanft über ihre Wangen. Brauche kein Thermometer, um zu wissen wie hoch das Fieber ist. Das hab ich meinen Lippen. Ich küsse meine Kinder. Weiß genau was sie brauchen. Auch wenn es nur der nächstgelegene Eimer ist. Hätte mir das jemand mal gesagt. Hätte mir jemand so von meinem Leben als Mama erzählt - ich hätte es nicht geglaubt.

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