Putzen in hübsch:

18.06.2018

Wie das bei mir so läuft mit der Ordnung in der Küche und wie ich meinen innerlichen Schweinehund mit ein paar hübschen Kleinigkeiten motivierte......


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Abends. Alle Kinder schlafen. Endlich Ruhe. Der Weg in die Küche bleibt mir nicht erspart, schließlich muss ich Joels Fläschchen auswaschen. Dabei fällt mir ein, nächstes Mal mach ich das einfach im Badezimmer. Dann müsste ich nicht in die Küche. Wenn ich am Sofa sitze, könnt ich einfach ein großes Tuch drüber legen, dann würde ich sie auch nicht sehen. Beziehungsweise das was sich unter dem Tuch so tut. Ok, klingt irgendwie paradox. Geht es doch eigentlich nur um das abendliche Chaos, was mich fast immer in der Küche erwartet. Manchmal gibt es Tage, an denen ich es tatsächlich schaffe, den ganzen Tag ständig alles sofort wieder wegzuräumen. Und ja - es macht schon Sinn, dass so viele Putzprofis empfehlen, ständig dahinter zu sein und großes Chaos somit erst gar nicht entstehen zu lassen. Nur haben die Putzprofis irgendwie nicht bedacht, dass ich ja nicht die einzige Person bin, die Saustall produziert. 

Meine beiden großen Kinder haben das schon voll drauf - auch in der Küche. Beziehungsweise macht es eben die Kombi aus große Kinder wollen was essen, kleines Kind hat die Windel voll. Da muss es einfach manchmal schnell gehen und der Vorsatz ich-räume-heute-alles-gleich-wieder-weg muss sich schon hinten einreihen. Kennt ihr? Hinzu kommt auch die Tatsache, dass ich in ruhigen Momenten auch mal Kaffee trinken möchte - sitzend und entspannend, nicht nebenbei. Und zur Draufgabe wohnt hier auch noch mein geliebter Mann der abends nachhause kommt und alles was er in den Händen hat, auf unserer schönen, neuen Küche fallen lässt. Lasst mich raten - kennt ihr auch? Fragt mich nicht warum. Ich muss mich ja selbst am Riemen reißen. Da baut man sich ne schöne Küche, die tolle große Insel mitten im Wohnzimmer und dann stellt man sie erst recht wieder so mit Zeugs voll, dass man am liebsten ein großes weißes Tuch drüber legen möchte. 

Nun, man kann es drehen und wenden wie man will - Chaos in der Küche stresst mich innerlich. Deshalb raff ich mich eigentlich so ziemlich jeden Abend dazu auf, Ordnung zu schaffen. Um den morgendlichen Groll entgegen zu wirken, den ich verspüre, wenn ich in der Früh direkt in ne Chaos-Küche stapfe. Und seit wir die neue Küche haben, tritt mich mein innerliches Interieur-und-Deko-Sucht-Ich täglich in den Allerwertesten. Das hab ich nämlich mit vielen hübschen Utensilien belohnt und seither ist es so dankbar, dass es mich immer wieder motiviert. So einfach gestrickt bin ich: Legt mir ne hübsche Spülbürste und ein Leinen-Geschirrtuch in schönen Farben hin, und schon tu ich was ich tun muss.

Die nicht so hübschen Dinge sind gut aufgehoben in einem großen Drahtkorb. Der lässt sie gleich netter aussehen und verschwindet wieder in der Lade, wenn ich fertig bin. Am Schluss, wenn der Schwamm schon Feierabend hat und in seiner hübschen Schale auf morgen wartet, verwöhne ich meine Hände mit einer angenehmen Creme, damit sie sich von der Arbeit mit Spülmittel & Co erholen können.

Und da soll mein Mann noch einmal sagen, solche Einkäufe wären sinnlos. Der hat ja keine Ahnung. 

Ihr wollt euch auch motivieren? Bitteschön: 

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