Mit Kindern unterwegs:

09.07.2018

Mein ehrliches Test-Fazit nach einem halben Jahr mit den Autositzen von Britax Römer. Plus: Wie (un)entspannt längere Autofahrten bei uns manchmal sein können. 


Auto fahren mit Kindern - das is ja so ne Sache. Gerade am Ende von längeren Autofahrten hörte ich mich schon oft sagen: Nie wieder! Erst wenn die Kinder groß sind! Denn einem von Drei ist immer schlecht. Einer von Drei hat immer Hunger. Einer von Drei brüllt. Und auf's Klo muss sowieso ständig jemand. Wie oft sehnte ich mich schon nach einem großen Glas Wein, während ich Kinderlieder trällerte, Knabbereien servierte und Peek-a-boo spielte. Und das alles gleichzeitig. Nun ja, zumindest hab ich eine Sache in den vergangenen sechs Jahren gelernt: ändern wird sich das nicht.  Und seien wir mal ehrlich - längere Autofahrten sind manchmal eben einfach unumgänglich. Also trällere ich weiter fröhlich Kinderlieder und schmeiße wie wild mit Knabbereien um mich. 

Während dessen weiß ich zumindest, dass meine Kinder in ihren Sitzen gut aufgehoben sind. Egal wie laut sie brüllen. Welche Modelle wir seit einem halben Jahr von Britax-Römer testen, erzähle ich euch gerne hier:

Da ich selbst keinen großen Bus wie mein Mann fahre, war es wichtig, dass einer der Sitze auch ohne Isofix funktioniert. Die große Schwester der Jungs sitzt bei mir nämlich platzbedingt vorne - und das in einem EVOLA 1-2-3 SL SICT. Der funktioniert ohne Isofix, hat aber dennoch das Soft-Latch Iosfix-System. Ist Isofix vorhanden, kann er dennoch damit verbunden werden. Toll ist auch: Der Sitz ist von 9 bis 36 kg geeignet, er wächst also mit dem Kind.

Dennoch bin ich unheimlich froh, dass wir längere Fahrten mit dem Auto meines Mannes machen. Hier sind hinten ausreichend Sitze mit Isofix vorhanden. Für mich einfach die sicherste Variante in Sachen Befestigungssystem. 


Tim, mein mittlerer Sohn, sitzt hinter Olivia in einem KIDFIX II XP SICT, der hingegen ausschließlich mit Isofix verwendbar ist. Der Sitz bietet laut Hersteller das höchste Sicherheitsniveau und besten Komfort für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Ist mit dem Testurteil "GUT" und der Note 1,8 sogar bei Stiftung Warentest (06/2016) der Testsieger in seiner Kategorie. Ja und ich finde ganz ehrlich: das merkt man. Tim sitzt darin sicher, der Gurt läuft genau da wo er laufen sollen und insgesamt ist der Sitz einfach unheimlich hochwertig verarbeitet. Jedem, der einen Sitz in der Kategorie sucht, kann ich diesen hier wärmstens empfehlen. Wichtig ist nur, dass Isofix vorhanden ist. 

Joel durfte ab dem Zeitpunkt, als die Babyschale dann plötzlich zu klein wurde, den DUALFIX i-SIZE testen. Auch hier kann ich ehrlich sagen: ich hab nix zu meckern. Der Kindersitz ist 360 Grad drehbar. Dank seitlicher Drehung zur Türe einfach nur herrlich beim ein- und ausladen des Kindes. Aber die 360-Grad-Drehung hat noch einen riesengroßen Vorteil: er kann sowohl vorwärts als auch rückwärts gerichtet verwendet werden. Der Dualfix i-Size ist übrigens auch ausschließlich mit Isofix verwendbar. Dass die Nickerchen bei längeren Autofahrten dank der Liegeposition kein Problem sind, ist bestimmt auch noch für viele von euch besonders wichtig zu wissen. Denn da wären wir schließlich wieder bei dem Punkt "quengelnde Kinder auf längeren Autofahrten". Und dass man sie deshalb auf keinen Fall vom Schlaf abhalten sollte. Halleluja! 


Wichtig ist mir abschließend noch zu erwähnen, dass meine Meinung keinesfalls die eines ordentlichen Testberichts der zugelassenen Prüfstellen ersetzt. Ich erzähle hier nur als Mama, die ihre Kinder im Auto best möglichst aufgehoben wissen möchte. Die Berichte von Stiftung Warentest sind für mich immer ein enorm wichtiger Faktor. Die Kindersitze wurden mir von Britax-Römer kostenlos zur Verfügung gestellt und wurden - und werden auch weiterhin - so kritisch unter die Lupe genommen wie bereits alle anderen Sitze die wir zuvor hatten. 



Und nun erzählt mal bitte wie entspannt - oder auch unentspannt - ihr auf längeren Fahrten so durch die Gegend düst. Und welche Tricks ihr auf Lager habt! 

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